Bunnenberg Bertram Rechtsanwälte

Presserechtliches Informationsscheiben für die Gut Thiemendorf GmbH & Co. KG anlässlich aktueller Berichterstattung

Berlin (ots) - Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vertreten die Gut Thiemendorf GmbH & Co. KG presserechtlich aus Anlass der aktuellen Berichterstattung über eine Ermittlung im Zusammenhang mit dem Betrieb unserer Mandantin.

Unsere Mandantin hat diese Ermittlung selbst durch eine Meldung an den Zweckverband Veterinär- und Lebensmittelüberwachung Jena-Saale-Holzland initiiert, nachdem ihr Ende vergangener Woche bekannt geworden war, dass einzelne Mitarbeiter bei der Nottötung von Ferkeln in der Schweinezucht unserer Mandantin augenscheinlich Fehler gemacht haben.

Es ist beim Betrieb einer Schweinezucht unvermeidlich, dass einzelne Ferkel, die auch mit besonderer Pflege nicht überlebensfähig wären, getötet werden müssen, um ihnen unnötiges Leiden zu ersparen. Ferkel, die weniger als 5 Kilogramm wiegen, sind nach der aktuellen Rechtslage und den einschlägigen veterinärmedizinischen Handreichungen mit einem stumpfen Schlag auf den Kopf zu betäuben und anschließend auszubluten. Nicht mehr zulässig und in dem Betrieb unserer Mandantin auch nicht gebilligt oder geduldet ist hingegen die Betäubung durch einen Schlag auf eine Fläche. Unsere Mandantin hat nun jedoch von einzelnen Fällen erfahren, in denen Mitarbeiter entgegen allen betrieblichen Weisungen die letztgenannte Betäubungsmethode angewendet haben.

Alle Mitarbeiter, die im Betrieb unserer Mandantin für die Nottötung von Ferkeln zuständig sind, werden von Veterinärmedizinern eigens geschult und sind zudem von unserer Mandantin wiederholt auf die geltenden Regeln verpflichtet worden. Selbstverständlich wird der Betrieb unserer Mandantin auch von einem Bestandstierarzt überwacht.

Für unsere Mandantin ist ein Verstoß gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen und gegen ausdrückliche betriebsinterne Weisungen vollkommen inakzeptabel. Sie hat daher unverzüglich arbeitsrechtliche Konsequenzen gezogen.

Unserer Mandantin ist hinsichtlich der Vorgänge an größtmöglicher Transparenz gelegen. Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, dass unsere Mandantin sich wegen der laufenden Ermittlung nicht persönlich auf Presseanfragen äußern wird. Diese bitten wir daher nur schriftlich an uns zu richten.

Ferner bitten wir darauf zu achten, dass die rechtlichen Grenzen einer zulässigen Berichterstattung sowie die gebotene journalistische Fairness und Sorgfalt gewahrt werden. Gegen etwaige rechtswidrige Veröffentlichungen müssten wir im Interesse unserer Mandantin unverzüglich rechtliche Schritte einleiten.

Dr. Konstantin Bertram Rechtsanwalt

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