Generali Deutschland AG

Generali Deutschland baut Konzernergebnis weiter aus

Generali Deutschland baut Konzernergebnis weiter aus
Generali Deutschland. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/108395 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Generali Deutschland Holding AG/cyp-Schumacher"

Köln (ots) - Steigerung des Konzernergebnisses um 7,1% auf 356 Mio. EUR infolge verbesserter versicherungstechnischer Ergebnisse in der Kompositversicherung

- Weitere Beitragszuwächse in der Schaden- und Unfallversicherung
- Planmäßige Reduzierung der Einmalbeiträge in der 
  Lebensversicherung im anhaltenden Niedrigzinsumfeld
- Auszeichnungen für Produkte und Kundenservice 

Die Generali Deutschland Gruppe verzeichnet im Jahresverlauf 2014 weiterhin gute Ergebnisse. So konnte der zur internationalen Generali Gruppe gehörende zweitgrößte deutsche Erstversicherer sein Konzernergebnis auch in den ersten neun Monaten 2014 erfreulich steigern: Aufgrund zahlreicher operativer Verbesserungen und eines deutlich verbesserten versicherungstechnischen Ergebnisses in der Schaden- und Unfallversicherung legte das Ergebnis des Konzerns vor Gewinnabführung zum 30. September 2014 um 7,1% auf 356 Mio. EUR zu (Vorjahr: 333 Mio. EUR; im Folgenden in Klammern). Das Vor-Steuer-Ergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr noch deutlicher um 29,7% verbessert werden.

Die Gesamtbeiträge der Generali Deutschland Gruppe, zu der unter anderem die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt und Central Krankenversicherung gehören, beliefen sich auf 12.475 (13.773) Mio. EUR. Der Rückgang zum Vorjahr ist maßgeblich auf die strategische Entscheidung einer zurückhaltenden Zeichnungspolitik beim Neugeschäft gegen Einmalbeitrag in der Lebensversicherung zurückzuführen.

Erfreuliche Beitragssteigerungen erzielten die Sachversicherer der Gruppe. Gegenüber dem Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr konnten sie ihre Beitragseinnahmen um 2,7% auf 2.882 (2.806) Mio. EUR ausbauen. Durch eine im Vergleich zum Flut- und Sturmjahr 2013 geringere Belastung durch Elementarschäden, Einsparungen im Schadenmanagement und den erfreulichen Beitragszuwachs sank die Combined Ratio deutlich im Vergleich zum Vorjahr und verbesserte sich nochmals gegenüber dem bereits sehr guten Halbjahreswert 2014.

"Politik und Kapitalmarkt fordern Kunden und Unternehmen gleichermaßen. Dennoch konnte die Generali Deutschland Gruppe ihr Ergebnis erneut steigern. Die Beitragseinnahmen blieben im Rahmen unserer Erwartungen. Damit bestätigt die aktuelle Geschäftsentwicklung unseren strategischen Kurs", sagt Dietmar Meister, Vorsitzender des Vorstands der Generali Deutschland Holding.

Geschäft mit Einmalbeträgen in der Lebensversicherung weiter reduziert

Planmäßig gingen die Gesamtbeiträge der deutschen Gruppe aus dem selbst abgeschlossenen Geschäft in der Lebensversicherung inklusive Sparanteilen und Beiträgen aus Investmentverträgen auf 8.016 (9.354) Mio. EUR zurück. Das Neugeschäft entsprach mit 2.637 Mio. EUR den Erwartungen und lag unter dem vergleichsweise hohen Vorjahreswert von 3.975 Mio. EUR. Mit Blick auf die aktuellen Anlagemöglichkeiten am Kapitalmarkt und die zu erwartenden Gewinnmargen entspricht diese Entwicklung der strategischen Entscheidung, das Neugeschäft gegen Einmalbeitrag auf nunmehr 2.135 (3.464) Mio. EUR per September zu reduzieren.

Das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag reduzierte sich leicht und lag zum Quartalsende bei 502 (510) Mio. EUR. Der höhere Vorjahreswert ist teilweise durch Überhänge geprägt, welche aus dem Verkauf von Alttarifen vor der Einführung von Unisex-Tarifen Ende 2012 resultieren. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag über dem Vorjahresniveau. Das Neugeschäft nach APE (Annual Premium Equivalent ) ging durch die Reduktion im Einmalgeschäft um 16,5% auf 715 Mio. EUR zurück.

Die Krankenversicherer der Generali Deutschland erzielten Beitragseinnahmen in Höhe von 1.582 (1.617) Mio. EUR, was einem Rückgang um 2,1% entspricht. Nach wie vor sind die Auswirkungen der strategischen Neuausrichtung durch rückläufige Beitragseinnahmen in der Vollversicherung spürbar. Die Zahl der Kündigungen war jedoch geringer als erwartet, so dass sich der Bestand in der Vollversicherung weiter stabilisierte. In der Zusatzversicherung erhöhte sich der Bestand auf 1.744.013 (1.726.829) Personen.

Zuwächse in der Schaden- und Unfallversicherung

Die Beitragseinnahmen der Schaden- und Unfallversicherer konnten in den vergangenen neun Monaten weiter ausgebaut werden. Sie stiegen im selbst abgeschlossenen Geschäft um 2,7% auf 2.877 (2.800) Mio. EUR. Leicht gemildert wurde die erfreuliche unterjährige Beitragsentwicklung noch dadurch, dass die Zahl an Verträgen mit flexibler Hauptfälligkeit im Kraftfahrtbestand zugenommen hat, während der Anteil an Januar-Hauptfälligkeiten in den ersten drei Quartalen zurückging. Dieser Effekt hat sich jedoch im 3. Quartal bereits wie erwartet weiter verringert und wird sich weiter nivellieren, so dass wir zum Jahresende ein Beitragswachstum von über 3% erwarten.

Die gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeren Belastungen durch Elementarschäden der Generali Gruppe sowie operative Verbesserungen im Schadenmanagement haben zu einer verbesserten Schadenquote geführt: Die Combined Ratio (netto, nach Rückversicherung) konnte dadurch um 2,5%-Punkte auf 93,4% (95,9%) optimiert werden.

Kapitalanlageergebnis weiter auf Kurs

Das laufende Ergebnis aus den Kapitalanlagen konnte aufgrund des Portfoliowachstums von 2.507 auf 2.621 Mio. EUR gesteigert werden. Insgesamt betrug das Ergebnis aus Kapitalanlagen 2.533 (3.141) Mio. EUR. Der ausgewiesene Rückgang ist im Wesentlichen auf die Absicherung von Währungsgeschäften zurückzuführen, wobei diesen Verlusten entsprechende Gewinne aus Fremdwährungstiteln im Sonstigen Ergebnis gegenüberstehen. Bereinigt um diesen Effekt belief sich das Ergebnis der Kapitalanlagen auf 3.024 (3.122) Mio. EUR. Die auf den durchschnittlichen Kapitalanlagebestand bezogene Rendite (ohne Kapitalanlagen der Fondsgebundenen Versicherung) lag zum 30. September 2014 bei 3,8%.

"Die aktuelle Zinslage macht es für Kapitalanleger immer schwieriger, angemessene Renditen in der Neuanlage zu erwirtschaften. Wir müssen daher unsere Kapitalanlagen viel breiter streuen als in der Vergangenheit. In unserer Neuanlagestrategie setzen wir verstärkt auf die internationale Diversifikation der Emittenten. Auch Infrastrukturinvestments in Deutschland stehen wir bei entsprechenden Rahmenbedingungen offen gegenüber", so Dr. Torsten Utecht, Finanzvorstand der Generali Deutschland Holding.

Anerkennung für Produkte und Kundenservice

Im 3. Quartal 2014 haben unabhängige Ratinginstitute die Produkte und Servicequalität der Konzernunternehmen der Generali Deutschland überprüft und ausgezeichnet. So haben die Generali Versicherungen von der Service Rating GmbH für die Servicequalität ihrer betrieblichen Altersversorgung (bAV) die Bestnote "exzellent" erhalten (10/2014). Das Markforschungsinstitut YouGov hat die Auszeichnung "Beste Service-Innovation" an die CosmosDirekt für ihr Produkt "Rente Plus" vergeben und insbesondere die Innovationskraft des Produkts gelobt (06/2014). Die Central Krankenversicherung wurde von Stiftung Warentest für ihren Zahnzusatztarif VitaZ1 mit der Note 1,1 ausgezeichnet (08/2014). Hervorgehoben wurde auch der Kfz-Tarif "Optimal" der AachenMünchener, der vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) und n-tv für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet wurde (09/2014).

Vorteile im Unternehmensverbund

Die Generali Deutschland Gruppe ist Teil der internationalen Generali Group und nutzt die Vorteile eines starken nationalen und internationalen Unternehmensverbunds. Mit ihrem eigenen Vertrieb und dem starken Vertriebspartner Deutsche Vermögensberatung AG verfügt sie über eine einzigartige Marktstellung und Beratungsstärke, die maßgeblich zum Erfolg der Gruppe beitragen und hervorragende Entwicklungsperspektiven in einem zunehmend anspruchsvoller werdenden Versicherungsmarkt ermöglichen.

Zukunftsbezogene Aussagen

Soweit wir in dieser Mitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen mögen daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Kerngeschäftsfeldern und -märkten. Abweichungen resultieren bisweilen auch aus dem Ausmaß und der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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