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Ohne Sodbrennen durch die EM

Ohne Sodbrennen durch die EM
Gesunde Ernährung bei Sodbrennen / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/108178 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/EndoStim, Inc./iStock / EndoStim"

Nijmegen, Niederlande (ots) - Die Europameisterschaft steht vor der Tür - Zeit, den Grill anzuwerfen. Für viele gehört da selbstverständlich ein schönes Würstchen oder ein gut gewürztes Steak auf den Rost. Gespült wird dann mit einem kräftigen Schluck Bier, das ohnehin beim einen oder anderen Match wahrscheinlich in Strömen fließt. Für manche endet solch ein bunter Abend aber unangenehm: nämlich mit Sodbrennen.

Der Grund für das schmerzhafte Gefühl hinter dem Brustbein ist der Rückfluss (Reflux) von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Eigentlich wird dieser Reflux durch einen Muskel am unteren Ende der Speiseröhre verhindert, der sich nach dem Essen und Trinken ventilartig nur in Richtung Magen öffnet. Fettiges, Scharfes und Alkohol können dem Muskel aber so zusetzen, dass er nicht mehr richtig nach oben hin abdichtet.

Die richtigen Gewürze nehmen

Ein paar Dinge helfen beim Grillen dabei, den Magen nicht zu sehr in Aufruhr zu bringen. Probieren Sie doch mal ein mageres Hüftsteak statt Schweinebauch oder brutzeln Sie ab und zu Geflügel. Ein leichter Quark- oder Joghurtdip kann fettige Grillsaucen ersetzen. Von Mittelmeeranrainern könnten Sie sich abgucken, mal Fisch auf den Grill zu werfen - vielleicht beim nächsten Spiel gegen Italien. Und ein bisschen Gemüse wie Paprika oder Zucchini auf dem Rost hat auch noch keinem geschadet....

Wenn Sie dann noch einige Gewürze einsetzen, entlasten Sie Ihre Verdauung weiter:

Basilikum: wirkt appetitanregend und kurbelt die Verdauung an
Kümmel: löst Krämpfe im Magen-Darm-Trakt, dämpft Völlegefühle und 
Blähungen. 
Majoran: sorgt dafür, dass fette Speisen leichter verarbeitet werden 
können 
Safran: fördert die Verdauung 
Curry: sein Hauptbestandteil Curcuma beruhigt den Magen 

Wer nicht auf die Bratwurst verzichten will, sollte sie mit Senf essen. Senf beschleunigt die Verdauung, die Wurst bleibt nicht wie ein Stein im Magen liegen. Außerdem hebt Senf den pH-Wert im Magen leicht an, was dazu führt, dass die Magensäure ein bisschen neutralisiert wird. Und noch ein wichtiger Tipp: Finger weg von Gepökeltem auf den Grill. Unter der Einwirkung von Hitze können aus den Pökelsalzen krebserregende Nitrosamine entstehen.

Achtung bei chronischem Sodbrennen

Die EM ist um, der Grill kalt, aber Sie leiden weiter unter Sodbrennen, vielleicht sogar nach leichten Mahlzeiten? Dann kann Vorsicht geboten sein. Experten sagen, wer länger als einen Monat ein- bis zweimal pro Woche unter Sodbrennen leidet, sollte zum Arzt gehen und sich gründlich untersuchen lassen. Möglicherweise ist der Schließmuskel an der Speiseröhre so schwach, dass auch ohne große Überlastung Säure zurückfließt. "Die Schleimhaut der Speiseröhre ist anders aufgebaut als der Magen, sie verträgt die Säure nicht, auf Dauer drohen deshalb schwere schweren Schäden", erklärt Professor Dr. Joachim Labenz vom Evangelischen Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen. Je nach Ergebnis der Untersuchung gibt es dann verschiedene Möglichkeiten, die Refluxbeschwerden zu lindern. In vielen Fällen helfen sogenannte Protonenpumpeninhibitoren (PPI), sie blockieren die Produktion der Magensäure.

Wenn Medikamente nicht reichen

Bei etwa jedem dritten Patienten mit gesichertem, schwerem chronischem Sodbrennen schlagen die Medikamente nicht ausreichend an. Manche leiden auch unter Nebenwirkungen oder möchten nicht jeden Tag Tabletten einnehmen. Dann kann in ausgewählten Fällen eine Operation Abhilfe schaffen. Dafür gibt es seit einiger Zeit eine schonende Methode: EndoStim. Bei diesem Verfahren fixieren die Chirurgen zwei kleine Elektroden am Schließmuskel und verbinden sie mit einem in der Bauchdecke implantierten Stimulator. Dieser Stimulator sendet elektrische Impulse an die Elektroden, wodurch der Schließmuskel gekräftigt wird.

Als großer Vorteil von EndoStim gilt, dass die Anatomie von Speiseröhre und Magen praktisch nicht verändert wird. Dr. Henning G. Schulz, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel, setzt das System seit mehr als drei Jahren ein. "90 Prozent meiner Patienten konnte ich damit deutliche Linderung verschaffen, berichtet Dr. Schulz. "77 Prozent nehmen gar keine PPI mehr, 14 Prozent nur noch ein Viertel der Dosis." Dabei gab es bisher kaum Nebenwirkungen, insbesondere Schluckstörungen, die bei traditionellen Refluxoperationen keine Seltenheit sind, traten bei keinem seiner Patienten auf.

Informationen für Betroffene: www.reflux-behandlung.de

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