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Lange Frühlingsabende genießen - ohne Sodbrennen

Kleines Gerät - große Wirkung / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/108178 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/EndoStim, Inc."

Nijmegen, Niederlande (ots) - Die Nächte werden länger und endlich milder - das verlockt manchen dazu, vielleicht draußen noch eine späte Mahlzeit einzunehmen. Doch wer unter Sodbrennen leidet, sollte das tunlichst vermeiden. Denn er könnte das mit einer schlaflosen Nacht büßen.

Die Beschwerden hinter dem Brustbein entstehen, wenn der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen nicht mehr richtig arbeitet. Saurer Mageninhalt fließt zurück und greift die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre an. Das klassische Zeichen für diesen Reflux ist dann das Sodbrennen.

Genug Zeit zwischen Dinner und Schlaf legen

Sinkt die Schwerkraft ab, sprich im Liegen, kann das Problem zunehmen. Deshalb leiden viele Betroffene nachts noch mehr und der Reflux raubt ihnen oft den Schlaf. Späte und womöglich gar fette Mahlzeiten machen die Sache noch schlimmer. Schon vor rund zehn Jahren zeigte eine Studie, dass die Wahrscheinlichkeit für das Leiden erheblich steigt, wenn weniger als drei Stunden zwischen Dinner und Bettruhe liegen(1).

Das heißt im Klartext: auch in langen Nächten lieber früh und leicht zu Abend essen. Da Alkohol gleichermaßen den Reflux fördert, ist es ratsam, damit ebenfalls eher sparsam umzugehen. Und noch ein Tipp: Schlafen mit erhöhtem Oberkörper macht es der Säure schwerer, zurückzufließen.

Der Säure keine Langzeitchance geben

Schweres und chronisches Sodbrennen lässt sich durch solche Maßnahmen nicht ausschalten. Und es ist nicht nur belastend, sondern auch gefährlich. Die Säure kann in der Speiseröhre zu Entzündungen, Blutungen und Geschwüren führen, nach langjährigem Dauerangriff drohen Krebsvorstufen. "Wer länger als einen Monat mehrmals pro Woche an Sodbrennen leidet, sollte unbedingt zum Arzt gehen", mahnt Professor Dr. Joachim Labenz vom Evangelischen Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen. Für die Behandlung stehen in solchen Fällen verschiedene Medikamente zur Verfügung, zu den gängigsten gehören Säureblocker, die sogenannten Protonenpumpeninhibitoren (PPI).

PPI können Sodbrennen sehr wirksam lindern. "Wir wissen aber, dass sie bei etwa 30% aller Patienten nicht ausreichend wirken, die Betroffenen haben trotz täglicher Einnahme der Medikamente weiter Beschwerden", berichtet Prof. Labenz. Für manche Patienten kommt dann nur noch eine Operation in Frage.

Lange Zeit gab es dafür nur die sogenannte Fundoplikatio, bei der die Chirurgen den oberen Teil des Magens wie eine Manschette um den Schließmuskel der Speiseröhre nähen, um ihn zu kräftigen. Das Problem: Nicht wenige klagen danach über Schluckstörungen oder Durchfall.

Elektrische Impulse stärken den Schließmuskel

Seit wenigen Jahren gibt es nun eine weniger belastende Methode: Das EndoStim-Verfahren. Dabei werden zwei kleinen Elektroden am Schließmuskel der Speiseröhre verankert und mit einem in der Bauchdecke platzierten Stimulator verbunden. Der Stimulator sendet elektrische Impulse an die Elektroden und stärkt damit den Schließmuskel.

"Bei EndoStim lassen wir die Anatomie von Magen und Speiseröhre praktisch unberührt", erklärt Dr. Henning G. Schulz von der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel. "Damit können wir die Gefahr von Nebenwirkungen deutlich reduzieren."

Dr. Schulz verzeichnet mit der Methode bei 90 Prozent seiner Patienten große Erfolge. "77 Prozent nehmen gar keine PPI mehr, 14 Prozent konnten die Dosis auf ein Viertel reduzieren." Bislang gab es kaum Nebenwirkungen, insbesondere litt keiner der so versorgten Patienten unter den oft gefürchteten Schluckstörungen.

(1) Fujiwara Y, Machida A et al., Am J Gastroenterol. 2005 Dec;100(12):2633-6

   Informationen für Betroffene:
www.reflux-behandlung.de 

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