Solomon R. Guggenheim Museum

Guggenheim präsentiert in der dritten Ausstellung der Guggenheim UBS MAP Global Art Initiative junge Kunst aus dem Mittleren Osten und Nordafrika

New York (ots/PRNewswire) - But a Storm Is Blowing from Paradise wird am 29. April im Solomon R. Guggenheim Museum in New York eröffnet und reist 2017 in das Pera Museum in Istanbul weiter

Das Solomon R. Guggenheim Museum in New York präsentiert vom 29. April bis 5. Oktober 2016 But a Storm Is Blowing from Paradise: Contemporary Art of the Middle East and North Africa [Aber ein Sturm weht vom Paradiese her: Zeitgenössische Kunst aus dem Mittleren Osten und Nordafrika], die dritte Ausstellung der Guggenheim UBS MAP Global Art Initiative. Die von Sara Raza, Guggenheim UBS MAP-Kuratorin, Mittlerer Osten und Nordafrika, organisierte Ausstellung präsentiert mithilfe von Installation, Fotografie, Skulptur, Video und Arbeiten auf Papier ein breites Spektrum an Stimmen von Künstlern und kritischen Belangen aus einer sich schnell entwickelnden Region. Die mit Fragen und Vorstellungen über die koloniale Geschichte der Region durchwobene Ausstellung befasst sich mit Themen, wie Architektur und Geometrie, Modernismus und Migration sowie dem Prozess des Aufspürens versteckter Ideen.

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Wie bereits in den vorherigen Ausstellungen der MAP-Initiative, die sich auf zeitgenössische Kunst aus Süd- und Südostasien sowie Lateinamerika konzentrierten, sind in But a Storm Is Blowing from Paradise Kunstwerke zu sehen, die in der jüngsten Vergangenheit für die Sammlung des Guggenheim erworben wurden. Die Sammlung ist unter der Aufsicht des Guggenheim UBS MAP Purchase Fund um 125 Arbeiten von mehr als 85 Künstlern erweitert worden. Vor-Ort- und digitale Programme haben mehr als 14.000 Erwachsenen, Familien, Pädagogen und Studenten weltweit geholfen. Nach dem Ende der Ausstellung im Guggenheim reist sie 2017 in das Pera Museum in Istanbul weiter.

Ausstellungsübersicht

But a Storm Is Blowing from Paradise besteht aus 18 Arbeiten - zahlreiche davon großformatige Mixed-Media Installationen - von 17 Künstlern. Die Ausstellung wurde auf zwei Ebenen der Tower Galleries eingerichtet und übernimmt den Titel des Kunstwerks But a Storm Is Blowing from Paradise (2010) von Rokni Haerizadeh, der ihn seinerseits dem bekannten Essay des deutschen Philosophen Walter Benjamin aus dem Jahr 1940 entnommen hat.

Die folgenden Künstler sind in der Ausstellung vertreten:

- Abbas Akhavan (g. 1977, Teheran; lebt und arbeitet in Toronto) 
- Kader Attia (g. 1970, Paris; lebt und arbeitet in Berlin) 
- Ergin Çavusoglu (g. 1968, Targovishte, Bulgarien; lebt und arbeitet
  in London) 
- Ali Cherri (g. 1976, Beirut; lebt und arbeitet in Beirut und Paris)
- Ori Gersht (g. 1967, Tel Aviv; lebt und arbeitet in London) 
- Mariam Ghani (g. 1978, New York; lebt und arbeitet in New York) 
- Joana Hadjithomas und Khalil Joreige (g. 1969, Beirut, Libanon; sie
  leben und arbeiten in Beirut und Paris) 
- Rokni Haerizadeh (g. 1978, Teheran; lebt und arbeitet in Dubai) 
- Susan Hefuna (g. 1962, Berlin; lebt und arbeitet in Düsseldorf) 
- Iman Issa (g. 1979, Kairo; lebt und arbeitet in New York) 
- Nadia Kaabi-Linke (g. 1978, Tunis; lebt und arbeitet in Berlin) 
- Mohammed Kazem (g. 1969, Dubai; lebt und arbeitet in Dubai) 
- Hassan Khan (g. 1975, London; lebt und arbeitet in Kairo) 
- Ahmed Mater (g. 1979, Tabuk, Saudi-Arabien; lebt und arbeitet in 
  Jeddah, Saudi-Arabien) 
- Zineb Sedira (g. 1963, Paris; lebt und arbeitet in London) 
- Ala Younis (g. 1974, Kuwait; lebt und arbeitet in Amman, Jordanien,
  und London) 

Zu den weiteren Akquisitionen für die Guggenheim UBS MAP-Sammlung zählen Arbeiten der Künstler Lida Abdul (g. 1973, Kabul; lebt und arbeitet in Los Angeles und Kabul), Emily Jacir (g. 1972, Bethlehem, lebt und arbeitet in Rom, Italien, und Ramallah, Palästina) und Gülsün Karamustafa (g. 1946, Ankara, Türkei; lebt und arbeitet in Istanbul).

Die Ausstellung wird von Sara Raza organisiert, Kuratorin von Guggenheim UBS MAP, Mittlerer Osten und Nordafrika. Für die kuratorische Aufsicht der MAP initiative sind Joan Young, Director of Curatorial Affairs, Solomon R. Guggenheim Museum, mit Amara Antilla, Assistant Curator, verantwortlich.

Über die Guggenheim UBS MAP Global Art Initiative

Bei der Guggenheim UBS MAP Global Art Initiative handelt es sich um ein unverwechselbares Programm, das den direkten Zugang zu zeitgenössischer Kunst und Bildung auf weltweiter Ebene ermöglicht. Im Rahmen tief greifender Zusammenarbeit mit Künstlern, Kuratoren und Kulturorganisationen in Süd- und Südostasien, Lateinamerika, im Mittleren Osten und in Nordafrika hat die MAP die Sammlung des Guggenheim um mehr als 125 neue Arbeiten erweitert und physische sowie digitale Erlebnisse entwickelt, die Kunst und Ideen mit Leben erfüllen.

Die erste MAP-Ausstellung, No Country: Contemporary Art for South and Southeast Asia [Kein Land: Zeitgenössische Kunst aus Süd- und Südostasien], wurde von June Yap organisiert und nach ihrer Premiere in New York im Jahr 2013 im Asia Society Hong Kong Center und NTU Centre for Contemporary Art Singapore präsentiert. Die zweite Ausstellung, Under the Same Sun: Art from Latin America Today (Bajo un mismo sol: Arte de América Latina hoy) [Unter derselben Sonne: Kunst aus Lateinamerika heute], wird von Pablo León de la Barra organisiert und sie war nach New York im Museo Jumex in Mexico City bis zum 7. Februar 2016 zu sehen; sie wird vom 10. Juni bis 4. September 2016 in der South London Gallery präsentiert.

Informationen über die Künstler, Kuratoren und Ausstellungen finden Sie unter guggenheim.org/MAP.

Zusätzliches Material

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MAP Website: guggenheim.org/MAP
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