LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover

LBS Nord gibt Tipps zur persönlichen Energiewende
Finanzierung ab 1,4 Prozent Darlehenszins

Hannover (ots) - Noch wärmen die Strahlen der Herbstsonne, doch die kalte Jahreszeit steht bereits vor der Tür. Hausbesitzer sollten die verbleibenden schönen Tage nutzen, ihre eigenen vier Wände energetisch auf Vordermann zu bringen und steigenden Energiekosten ein Schnippchen zu schlagen. Die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (LBS Nord) hat einige Tipps für die "persönliche Energiewende" zusammengestellt.

Die Hauptursache für hohe Energiekosten in schlecht oder nicht gedämmten Gebäuden liegt in den Transmissionswärmeverlusten. Die Wärme aus der aufgeheizten Raumluft entweicht binnen kurzer Zeit durch Wände, Fenster, Decken und Dach nach draußen. Damit das Haus nicht auskühlt, muss die Heizung ständig Wärme nachliefern. Ein ungedämmtes Haus verliert im Winter 70 bis 80 Prozent der vom Heizkessel erzeugten Wärme durch diese Transmissionswärmeverluste.

Wärmedämmung an erster Stelle

Eine gute Wärmedämmung von Außenbereich bis Dach und Kellerdecke sollte bei einer energetischen Modernisierung deshalb an erster Stelle stehen. Ebenso der Austausch älterer Isolierglasfenster gegen moderne, dreifach verglaste Fenster.

Eine Außenwanddämmung rentiert sich am meisten, wenn sie mit einer ohnehin erforderlichen Fassadenrenovierung kombiniert wird. Die Zusatzkosten für die Dämmung machen sich durch die eingesparten Energiekosten bezahlt. Eine lückenlose Wärmedämmung und neue Dreischeibenfenster sparen abhängig vom Ausgangszustand der Gebäudehülle 30 bis 50 Prozent Heizwärme.

Auch ein unbeheizter Dachboden wird im Winter zum regelrechten Schlupfloch für Heizwärme. Diese Wärmeverluste können Hauseigentümer fast vollständig unterbinden, indem sie das Dach oder die oberste Geschossdecke gut dämmen - sprich: so dick wie möglich.

Beim Dämmen von Dach- und Kellerräumen sollten folgende Punkte beachtet werden: Der Dämmstoff sollte immer so eng wie möglich an den beheizten Dachräumen beziehungsweise eng an der Kellerdecke anliegen. Verwinkelte und schlecht erreichbare Stellen im Dachstuhl lassen sich gut mit Einblas- oder Schüttdämmstoffen isolieren.

Wärmebrücken vermeiden

Richtig gut gedämmt ist ein Haus erst dann, wenn es auch keine Wärmebrücken hat und insbesondere der Dachstuhl luftdicht ist. Wärmebrücken sind nichts anderes als Wärmelecks in der Gebäudehülle. Diese Energieverluste fallen umso mehr ins Gewicht, je besser ein Haus gedämmt ist.

Eine hochwertige Dreifachverglasung der Fenster und eine schlecht gedämmte Fassade passen deshalb nicht zueinander. Bei dieser Kombination ist es an den an die Fenster angrenzenden Wandflächen kälter als an den Scheibeninnenflächen, so dass Feuchtigkeit dort leichter aus der Raumluft kondensieren und Schimmelpilzbefall hervorrufen kann.

Baustein zwei: Effiziente Heiztechnik

Der zweite Baustein einer energetischen Modernisierung besteht darin, ein Höchstmaß an Heizwärme aus den Brennstoffen herauszuholen. Für Erdgas- und Ölheizungen eignen sich besonders gut optimal eingestellte Brennwert-Heizkessel mit Abgaskondensation.

Die Heizung zu modernisieren, lohnt sich immer dann, wenn die neue Brennwertheizung deutlich mehr als 10 Prozent Brennstoff einspart. Brennwertgeräte nutzen die in den Heizkesselabgasen enthaltene Verdunstungswärme. Allerdings sind relativ niedrige Temperaturen im Heizungsrücklauf nötig, damit die Abgase kondensieren können und Verdunstungswärme entsteht.

Noch wichtiger als bei Brennwertkesseln sind niedrige Heizwassertemperaturen bei Wärmepumpen. Der wichtigste Grundsatz für die Energieeffizienz von Wärmepumpen lautet: Je geringer der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und dem Heizwasser ist, desto effizienter arbeiten sie. Ideal für Wärmepumpen sind Fußbodenheizungen, die mit Heizwassertemperaturen bis maximal 35 Grad Celsius laufen. In gut gedämmten Altbauten genügt das für behaglich warme Räume.

Die Kraft der Sonne nutzen

Auch über die Nutzung der Sonnenstrahlen lassen sich Energiekosten sparen. Für eine reine Warmwasser-Solaranlage reichen in einem Einfamilienhaus 5 bis 6 Quadratmeter Flachkollektoren aus. Damit lassen sich etwa 60 Prozent der jährlich benötigten Energie für die Warmwasseraufbereitung gewinnen. Wenn die Sonnenenergie auch spürbar zum Heizen beitragen soll, benötigt man eine größere Solaranlage. Gängige Kombinationen für die Warmwasser- und Heizungsunterstützung haben 10 bis 15 Quadratmeter Flachkollektorfläche und einen speziellen Pufferspeicher mit einem Volumen zwischen 600 und 1.000 Litern.

"Energetisch zu modernisieren lohnt sich", so die LBS Nord. "Das Raumklima in einem wärmegedämmten Haus ist besser und erhöht damit die Wohnqualität. Darüber hinaus erzielt ein Energiesparhaus bei einem möglichen Verkauf einen höheren Preis als ein unsaniertes Objekt. Für die Finanzierung bietet die LBS Nord einen neuen Modernisierer-Tarif mit einem besonders niedrigen Zinssatz ab 1,4 Prozent."

Pressekontakt:

LBS Nord
Monika Grave
Pressesprecherin
Tel. 0511 926-6668
E-Mail: monika.grave@lbs-nord.de

Original-Content von: LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover

Das könnte Sie auch interessieren: