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E-Commerce-Studie: Jeder vierte Euro wird 2015 mobil umgesetzt

Berlin (ots) -

- Mobile Shopping Boom 2015: Umsatzverdopplung in Deutschland
  erwartet 

- Umsatz über Tablets steigt 2015 voraussichtlich um 96 Prozent, über
  Smartphones sogar um 108 Prozent

- Einkaufen via PC und Laptop wächst langsamer: Online-Händler
  rechnen mit einem Wachstum von sieben Prozent  

Shoppen über Smartphones und Tablets ist weiter im Kommen: Der M-Commerce-Umsatz in Deutschland ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 131 Prozent gewachsen und wird sich 2015 noch mal verdoppeln. Experten erwarten, dass die M-Commerce-Einnahmen von 7,2 Milliarden Euro 2014 auf 14,6 Milliarden in diesem Jahr steigen werden. Das ergab eine internationale Untersuchung im Auftrag von deals.com (www.deals.com), der Suchmaschine für digitale Gutscheine und Unternehmen von RetailMeNot, Inc. Damit erweist sich M-Commerce weiter als das Zugpferd des Online-Handels. Der deutsche E-Commerce verzeichnete 2014 insgesamt ein Wachstum von 25 Prozent. Für 2015 wird eine weitere Steigerung von 23,1 Prozent vorausgesagt. Der Umsatz über PCs und Laptops stieg dabei um 14,4 Prozent - für 2015 werden nur noch sieben Prozent prognostiziert.

2015 kommen 28 Cent von jedem E-Commerce-Euro von mobilen Endgeräten

Um 130,8 Prozent wuchs das deutsche M-Commerce-Geschäft 2014 und soll laut Experten in diesem Jahr um weitere 103,1 Prozent steigen - europaweit nach Polen (108,8 Prozent) das größte Wachstum. Dabei wird das Tablet-Geschäft um voraussichtlich 96,4 Prozent wachsen, für Smartphones liegt die erwartete Umsatzsteigerung bei 108 Prozent. 2014 betrug der M-Commerce-Anteil am E-Commerce-Umsatz 16,8 Prozent. Dieser Anteil soll laut der deals.com Studie 2015 auf 27,7 Prozent steigen: Damit wird dieses Jahr mehr als jeder vierte Euro im Online-Geschäft über ein mobiles Endgerät umgesetzt.

M-Commerce im Europa-Vergleich: Deutschland überholt USA - Polen und Italien abgeschlagen

Im europäischen Vergleich liegt der deutsche M-Commerce-Anteil am gesamten Onlinehandel 2015 nur knapp hinter Großbritannien (28,6 Prozent) auf Platz zwei - aber noch vor den USA (26,8 Prozent). Die geringste Verbreitung des M-Commerce findet man in Polen (13,9 Prozent) und Italien (10,1 Prozent).

"Mobile ist die treibende Kraft hinter dem E-Commerce-Wachstum. Das Smartphone ist für die Deutschen zum alltäglichen Einkaufsbegleiter geworden - weit mehr als die Hälfte der Smartphone-Besitzer besuchen regelmäßig Websites von Händlern oder shoppen direkt über ihre Endgeräte", sagt Giulio Montemagno, Senior Vice President International bei RetailMeNot, Inc. "Angesichts der hohen Wachstumsraten sind mobile Absatzkanäle für die Händler unverzichtbar geworden. Clevere Unternehmer haben dies längst erkannt und implementieren neue Technologien wie Geolokalisierung und Beacons und setzen strategisch Kaufanreize über mobile Coupons."

Zur Umfrage:

Die internationale Studie wurde von deals.com in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research in zehn Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien, Großbritannien und USA) im Januar 2015 durchgeführt. Die Erhebung wurde in allen Märkten auf Grundlage gleicher Kriterien bewertet. Dabei wurden umfangreiche statistische Analysen des E-Commerce-Marktes erstellt, zahlreiche Handelsstatistiken ausgewertet, Telefoninterviews mit über 100 führenden Händlern sowie eine repräsentative Befragung unter insgesamt 10.000 Befragten (darunter 1.000 deutsche Verbraucher) durchgeführt. "Einzelhandel" umfasst im Rahmen dieses Reports den Verkauf von Handelsgütern an Endverbraucher über Ladengeschäfte und das Internet. Davon ausgeschlossen sind Gastronomie, Kraftfahrzeuge, Benzin und Treibstoffe, Eintrittskarten, Reisen, Versicherungen sowie Bank- und Kreditprodukte.

Ausführliche Ergebnisse der Umfrage sind unter folgendem Link einzusehen: http://www.deals.com/umfragen/e-commerce-studie-2015.

Eine passende Grafik zu den Ergebnissen finden Sie unter: http://ots.de/UYdl8.

Über deals.com

deals.com ist eine Suchmaschine für digitales Sparen, die ihren Nutzern tagesaktuell und kostenlos Gutscheine und Angebote von über 1.600 Online-Händlern übersichtlich zusammenstellt. So können Online-Shopper Markenartikel aus zahlreichen Branchen wie Mode, Elektronik, Sport oder Reisen mit Hilfe von monatlich über 20.000 Gutscheincodes, Rabattangeboten oder anderen Aktionen sofort günstiger erwerben. 2014 konnten rund 15 Millionen Euro in Einzelhandelsumsätzen auf den Besucherverkehr von deals.com zurückgeführt werden. deals.com ging im Mai 2012 an den Start und gehört zu RetailMeNot, Inc., dem weltweit größten Marktplatz für digitale Gutscheine. RetailMeNot, Inc. wurde 2009 in Austin, Texas (USA), gegründet und betreibt neben deals.com führende Gutscheinportale in den USA und Kanada (RetailMeNot), UK (VoucherCodes), den Niederlanden (Actiepagina) und Frankreich (Bons-de-Reduction, Poulpeo und ma-reduc). RetailMeNot, Inc. ging im Juli 2013 an die Börse und ist an der NASDAQ unter dem Kürzel "SALE" gelistet.

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