Schnittstelle Baustelle

Schnittstelle-Baustelle-Schulungstour ist erfolgreich gestartet - Großes Thema sind Verarbeitungsfehler durch fehlende Absprache

Schnittstelle-Baustelle-Schulungstour ist erfolgreich gestartet - Großes Thema sind Verarbeitungsfehler durch fehlende Absprache
Die Planer Hans-Ulrich Nirngart und Ulrike Kaupp-Ventz interessieren sich für Lösungen, die einfach und schnell sind. Hier auf dem Foto mit dem technischen Berater André Knoblauch (rechts) von Inthermo: "Das Konzept des Seminars Schnittstelle-Baustelle finden wir interessant, weil wichtige Baubereiche abgedeckt werden." Weiterer Text über ...

Schwetzingen (ots) - Die Lösung ist so simpel, dass sie sich fast zu schön anhört: Bauprojekte sind erfolgreicher, wenn alle Beteiligten frühzeitig miteinander sprechen und ihre Bauabschnitte abklären. Da genau dies jedoch oft nicht klappt, wurde ein Seminarkonzept entwickelt, das wichtige Schnittstellen gewerkeübergreifend theoretisch und praktisch behandelt. Die Fachschulung Schnittstelle Baustelle-Tour 2015 ist Anfang Februar erfolgreich gestartet. Die nächsten Schulungsorte sind Weimar, Würzburg, Bielefeld, Regensburg. Die Seminartour endet am 12. März inBad Grönenbach.

Hauptanliegen der Teilnehmer: Fehlerprävention

Die meisten Teilnehmer, die das Seminar Schnittstelle-Baustelle besuchen, schauen nach Produkten und Systemen, sowie Verarbeitungstipps um ihren Kunden ein besseres Produkt oder eine bessere Dienstleistung erbringen zu können. "Schnittstellen sind in der Regel Details in der Ausführung, die einer höheren Aufmerksamkeit aller Beteiligten - also Planer und Ausführende - eines Projektes bedürfen", sagt Techniker André Knoblauch vom WDVS-Hersteller Inthermo, "und genau diese Lösungen zeigen wir in unseren Fachvorträgen und Workshops bei Schnittstelle Baustelle."

Häufige Fehlerquelle: Unwissen

Nach Schnittstelle-Lösungen suchen auch die Teilnehmer Hans-Ulrich Nirngart und Ulrike Kaupp-Ventz von Thomas-Schimek-Architekten in Gerlingen (nähe Stuttgart). Sie stehen täglich vor der Herausforderung, alle Baubeteiligten so zu koordinieren, dass sie an einem Strang ziehen: "Gründe für Fehler und Schäden sind keine böse Absicht oder Unwillen der Handwerker. Meist ist es Unwissen. Oft erschließen sich die Produkte und Systeme nicht leicht. Wir schauen uns hier bei Schnittstelle Baustelle Produkte für Details an. Bei den Vorträgen und Workshops achten wir auf neue Systemlösungen, die uns Planern Sicherheit geben, damit diese auf der Baustelle ohne große Probleme umgesetzt werden können.

Jeder Teilnehmer setzt eigenen Seminarschwerpunkt: Inhalte exakt aufeinander abgestimmt

100 Teilnehmer pro Veranstaltung und trotzdem eine persönliche Betreuung? Das funktioniert bei dem Seminarkonzept Schnittstelle Baustelle gut, denn die Vorträge und Workshops werden parallel angeboten. Unter den Teilnehmern sind Handwerker, Planer, Architekten, Energieberater und Händler. Manche sind sogar zum wiederholten Mal zu Schnittstelle Baustelle angereist. So auch Dachdecker- und Klempnermeister Ralf Jellonneck von der Eckert Bedachungen GmbH aus Ladenburg: "Es hat mir vergangenes Jahr in Düsseldorf sehr gut gefallen. Die Themenvielfalt und der Fachanwalt, der das Baurecht richtig spannend rüber gebracht hat. Dieses Jahr bin ich da, um zu schauen, was es Neues gibt. Ich kenne zwar Seminare, bei denen sich mehrere Hersteller zusammengetan haben, aber keine, bei der alle Inhalte exakt auf einander aufeinander abgestimmt sind."

Die Lösung: Miteinander reden, vorher nachdenken Wenn Betriebsleiter Ralf Jellonneck und sein Team einen Sanierungsauftrag annehmen, organisiert er ein Vortreffen aller Gewerke: "Auch schwierige Details sind lösbar und somit auch alle Probleme bei der Sanierung. Man muss sich nur vorher Gedanken machen. Auch wenn das erst einmal aufwendiger ist, macht dadurch allen die Arbeit mehr Spaß und letztendlich ist das auch die Garantie für qualitative Arbeit."

Genau das versucht auch das Schnittstelle-Baustelle-Referententeam zu vermitteln: Qualität macht Spaß. Denn: Je besser die Planung, Systeme und Ausführung, desto weniger Fehler entstehen. Daraus resultieren Kundenempfehlungen und mehr Aufträge.

Organisiert wird Schnittstelle Baustelle seit vier Jahren von pro clima, Spezialist für die Dichtung der Gebäudehülle und dem Hersteller von ökologischen Wärmedämmverbundsystemen Inthermo. Neu dabei mit einem Referententeam sind die Dachziegelwerke Nelskamp und Caparol. In der Schnittstelle-Baustelle-Ausstellung sind als Ansprechpartner auch die BlowerDoor GmbH und Cemwood dabei.

   Die kommenden Termine und Orte:

   24.02.2015 - Weimar 
   03.03.2015 - Würzburg 
   05.03.2015 - Bielefeld 
   10.03.2015 - Regensburg 
   12.03.2015 - Bad Grönenbach 
   Anmeldung via Internet: 
https://www.schnittstelle-baustelle.de/
   Programm als PDF: 
http://bit.ly/1xZjXc4 
   Fotos zu Schnittstelle Baustelle auf der Fotoplattform flickr:
http://bit.ly/1xZjXc4 
   Fotos zur Pressemitteilung als JPG-Format zum kostenfreien
   Download:
http://bit.ly/1A6EsVJ 

Bilduntertitel:

1_SchnittBau_Start

Die Planer Hans-Ulrich Nirngart und Ulrike Kaupp-Ventz interessieren sich für Lösungen, die einfach und schnell sind. Hier auf dem Foto mit dem technischen Berater André Knoblauch (rechts) von Inthermo: "Das Konzept des Seminars Schnittstelle-Baustelle finden wir interessant, weil wichtige Baubereiche abgedeckt werden."

2_SchnittBau_Start

Dachdecker- und Klempnermeister Ralf Jellonneck (links) mit Holger Merkel von pro clima: "Auch schwierige Details sind lösbar und somit auch alle Probleme bei der Sanierung. Man muss sich nur vorher Gedanken machen. Auch wenn das erst einmal aufwendiger ist, macht dadurch allen die Arbeit mehr Spaß und letztendlich ist das auch die Garantie für qualitative Arbeit."

3_SchnittBau_Start

90 Minuten Baurecht spannend erklärt: Andreas Weglage, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, erläutert, was Verarbeiter und Planer beachten sollten, um sich bei Projekten abzusichern und nicht in Rechtsstreitereien verwickelt zu werden.

4_SchnittBau_Start

Teilnehmerfeedback einer Planerin aus Annweiler: Mit ihrem Architekturbüo in Annweiler plant und begleitet Ute Hummel Passivhäuser: "Hier ist eine funktionierende Luftdichtung ein absolutes Muss. Das Luftdichtungskonzept in der Theorie zu planen ist kein Problem. Aber auf der Baustelle besteht für die Gebäudehülle dann immer wieder die Gefahr, beschädigt zu werden: zwischen den Gewerken fehlt meist die Absprache, Handwerker wie Elektriker und Heizungsbauer vergessen meist, dass mit ihrer Installation Löcher entstehen, die nachträglich auf jeden Fall wieder abgedichtet werden müssen. Daher ist es nicht nur wichtig, ständig mit allen Gewerken zu sprechen und aufzuklären. Sondern auch, rechtzeitig und baubegleitend die Luftdichtung zu überprüfen: Der BlowerDoor-Test darf also nicht zu spät durchgeführt werden."

5_SchnittBau_Start

Statt die Berufsschule zu besuchen, darf der Auszubildende Marius Jellonneck die Schnittstelle-Baustelle in Karlsruhe besuchen: "Ich habe bei meinen Lehrern angefragt und sie finden es gut, dass ich mir auch Wissen außerhalb der Ausbildung aneignen will. Mir ist es wichtig dass ich über meinen Tellerrand schaue und andere Gewerke kennenlerne. So weiß ich, warum ich bei der Verarbeitung auf bestimmte Details achten sollte - und wenn ich das weiß, ist das auch motivierender", sagt Marius Jellonneck, der im 2. Lehrjahr bei Mayer und Koch in Heidelberg ausgebildet wird.

   Diese Meldung mit Fotos im Schnittstelle Baustelle Blog:
http://blog.schnittstelle-baustelle.de/2015/schnittbau-start-2015/ 
   Diese Pressemitteilung als PDF: 
http://bit.ly/1CewtTh 

Pressekontakt:

Heide Gentner
heide.gentner@proclima.de
06202 2782-56
Original-Content von: Schnittstelle Baustelle, übermittelt durch news aktuell

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