München (ots) - Obwohl über 80 Prozent der Teilnehmer unter Social Media "Dialog & Interaktion" verstehen, sind die meisten Angebote und Prozesse in der Praxis nur in Einzelfällen auf Dialog ausgerichtet. Zudem beginnen Unternehmen gerade erst, Social Media an eigene Geschäftsprozesse anzubinden. Dies geschieht bislang meistens nur bei Marketing- und Unternehmenskommunikation. Mögliche Wertschöpfungspotenziale in Customer Relationship Management, Personalwesen sowie Innovations- und Vertriebsprozessen werden bisher kaum ausgeschöpft. Entsprechend werden nur in seltenen Fällen Ergebnisse realisiert, die auf harte Businessziele einzahlen. "92 Prozent der befragten Executives gaben an, dass sie den Beitrag von Social Media zu klassischen Unternehmenszielen nicht genau messen können", so Conrad Caine, Gründer und Geschäftsführer der gleichnamigen Agentur für digitales Marketing.
Dies sind einige der zentralen Ergebnisse der Studie "Social Media Excellence 12", in deren Rahmen von der Universität St. Gallen und CONRAD CAINE rund 100 Executives aus den 500 größten deutschen Unternehmen persönlich befragt wurden.
Die Studie liefert eine umfassende Analyse des Stands der Entwicklung bei Social Media Strategien und deren zentralen Dimensionen: Kommunikation, Organisation, Technologie und Integration in Geschäftsprozesse. Die meisten Strategien sind noch primär auf Technologie und Kommunikation ausgerichtet, die Organisation von Social Media Prozessen gewinnt aber zunehmend an Bedeutung während die Anbindung an Geschäftsprozesse noch weit hinter den Möglichkeiten liegt. Detaillierte Fakten und Handlungshinweise zu den durch Social Media realisierbaren Nutzenpotenzialen und Mehrwerten für Unternehmen und deren Bezugsgruppen, zu strategischen Erfolgsfaktoren, zur Erfolgsmessung und zum Bezug zu klassischen Unternehmenszielen komplettieren das Untersuchungsspektrum der vorliegenden Studie.
In einem Punkt waren sich fast alle Teilnehmer einig: Man erwartet einen weiteren Bedeutungszuwachs von Social Media im Kommunikationsmix und Wachstum bei den verfügbaren, relativ zu anderen Kanälen aber noch niedrigen, Budgets.
Der über 50-seitige Berichtsband zur Studie von CONRAD CAINE, einer international tätigen Full-Service-Agentur für digitale Kommunikation, und der Universität St. Gallen ist kostenfrei zu beziehen via www.social-media-study.com.
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