The International Tobacco Growers' Association

Konferenz der Tabakbauern setzt Kampf um die Anhörung ihrer Sache fort

Santa Cruz do Sul, Brasilien (ots-PRNewswire) - Tabakbauern aus 18 Ländern haben erneut ihren Widerstand gegen das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geplante Abkommen zur Tabakkontrolle bekräftigt. Das Abkommen sieht Kontrollen für den Anbau und die Produktion von Tabak vor. Die Internationale Vereinigung der Tabakbauern unterstützte die Fortsetzung ihrer Politik, die Belange der Anbauer vor die der Regierung, der Vereinten Nationen und anderer internationaler Gruppen zu stellen. "Unsere Branche steht vor ihrer bisher größten globalen Herausforderung, wenn die WHO mit Unterstützung der Weltbank eine Anti-Tabak-Kampagne zur Eindämmung unserer Märkte führt und uns alle arbeitslos macht", sagte der Präsident der ITGA Richard Tate aus Simbabwe. "Der Kampf gegen diese Kampagne hat alle Angehörigen unserer Branche zur Unterstützung der Tabakbauern vereint." Die ITGA und zehn ihrer nationalen Mitglieder haben ihren Fall kürzlich bei der WHO im Rahmen einer öffentlichen Anhörung über das geplante Abkommen in Genf vorgebracht. Nach Ansicht des Geschäftsführers Antonio Abrunhosa muss die Sache der Tabakbauern bei der WHO und ihren Verbündeten "immer wieder" vorgebracht werden. "Wir haben die WHO dazu gezwungen, sich zumindest ansatzweise die öffentliche Meinung anzuhören, was ursprünglich abgelehnt worden war. Wir müssen uns jetzt in Bezug auf sinnvolle Verhandlungen auf die Regierungen verlassen - und nicht nur auf eine Fünf-Minuten-Präsentation in Genf", sagte er. Während der letzten 12 Monate wurde das schmale Budget der ITGA durch die weltweiten Lobby-Strategien völlig ausgereizt. In den ersten 10 Monaten des Jahres 2000 nahm Abrunhosa an insgesamt 53 Konferenzen und Veranstaltungen auf vier Kontinenten teil, um die Belange der Tabakbauern zu vertreten. "Obwohl wir 33 bis 35 Millionen Menschen in 22 Ländern vertreten, die alle Tabak anbauen, handelt es sich bei der überwiegenden Mehrheit um kleine Farmer", sagte Abrunhosa. "Dadurch wird unser Budget eingeschränkt. Auf der anderen Seite stehen die gut ausgerüsteten Armeen der WHO und der UN, zahlreiche nicht-staatliche Organisationen, die sich mit der Tabakkontrolle befassen, sowie die großen Pharmaunternehmen. "Da die WHO nicht verhandlungsbereit ist, sind wir bei unserem Kampf auf unsere eigenen, begrenzten Mittel beschränkt. Dennoch konnten wir bereits erfolgreich das Voranschreiten der WHO-Pläne zur Einstellung des Tabakanbaus verlangsamen und haben die WHO dazu veranlasst, die soziale und ökonomische Bedeutung unserer Bauern und ihrer Anbauprodukte anzuerkennen." Die IGTA gelobte die Fortsetzung ihrer Kampagnen, da das Abkommen zur Tabakkontrolle die wirtschaftliche Existenz mehrerer Länder, vieler ländlicher Gebiete und von Millionen von Tabakbauern bedroht. Anmerkung für die Redakteure: DIE INTERNATIONALE VEREINIGUNG DER TABAKBAUERN Die Internationale Vereinigung der Tabakbauern (ITGA) wurde 1984 gegründet, um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen seinen tabakanbauenden Mitgliedern zu unterstützen und um eine Lobby in der internationalen Debatte um Tabakfragen zu bilden. Die Mitglieder kommen aus 22 Ländern, die insgesamt über 80% des weltweit gehandelten Tabaks anbauen. ots Original Text Service: International Tobacco Growers Association Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Antonio Abrunhosa, Chief Executive, International Tobacco Growers' Association, Castelo Branco, Portugal Tel.: +351 272 325901 Fax: +351 272 325906 Handy: +351 964017622 E-Mail: itga@mail.telepac.pt Tom Watson, Hallmark Public Relations, Winchester, Vereinigtes Königreich, Tel.: +44 (0) 1962 863850 Fax: +44 (0) 1962 841820 Handy: +44 (0)7768 513034 E-Mail: twatson@hallmarkpr.co.uk Original-Content von: The International Tobacco Growers' Association, übermittelt durch news aktuell

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