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Bevor der Billigflug richtig teuer wird - Leistungsvergleich lohnt sich
Schnäppchenflüge sind durch Zusatzkosten oft teurer als Linienflüge - refund.me präsentiert den Überblick

Bevor der Billigflug richtig teuer wird - Leistungsvergleich lohnt sich / Schnäppchenflüge sind durch Zusatzkosten oft teurer als Linienflüge - refund.me präsentiert den Überblick
Häufig lauern versteckte Flugenebenkosten, die je nach Fluggesellschaft stark variieren können. Wir haben uns für Sie die Nebenkosten der meist genutzten Airlines angesehen. Sehen Sie hier mit welchen Gebühren Sie möglicherweise rechnen müssen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/106391 / Die Verwendung dieses Bildes ist ...

PALO ALTO, Kalifornien/POTSDAM, Deutschland (ots) - Billigflieger locken mit Angeboten, die scheinbar nicht mehr zu unterbieten sind. Teuer wird es dennoch, wenn man von der Flugreise mehr als Holzklasse und Handgepäck erwartet.

Laut einer EU-Verordnung müssen Fluglinien ihre Preise inklusive Steuern und Gebühren angeben. Das tun sie auch - die Zusatzkosten, die im Laufe der Buchung mehr oder weniger transparent zum "Grundpreis" für den Flug hinzukommen, schlagen aber zu Buche. Denn umsonst gibt es im harten Preiskampf um die billigsten Tickets nur noch wenig.

refund.me Group, der internationale Dienstleister für Fluggastrechte, erleichtert nun durch einen umfangreichen Vergleich die Qual der Wahl bei der Flugbuchung.

Über folgenden Link https://www.refund.me/de/flugnebenkosten/sind die Nebenkosten der wichtigsten Airlines in allen 28 EU-Staaten abrufbar.

Die Faustregel lautet: Buchungen sind online und direkt bei der jeweiligen Fluglinie kostengünstiger als per Hotline oder über Vergleichsportale. Servicepauschalen bzw. Bearbeitungsgebühren werden bei der Buchung im Internet zumeist nicht fällig. Sehr wohl werden aber Gebühren bei bestimmten Zahlungsmethoden erhoben. Airlines sind zwar verpflichtet, mindestens eine kostenlose Zahlungsmöglichkeit anzubieten. Für die meistens bevorzugte Bezahlung mit Kreditkarte können aber hohe Gebühren anfallen. Bei Air Berlin etwa sind das bis zu 18 EUR pro Person und pro Flug. Fliegt eine vierköpfige Familie, so sind das für Hin- und Rückflug beachtliche 144 EUR.

Weitere beliebte Einnahmequellen sind Sitzplatzwahl, Beförderung von Reisegepäck, Essen und Getränke, Priority Boarding oder - im Paket - das Upgrade in die nächsthöhere Buchungsklasse. Wer diese Extras braucht, muss extra zahlen. Und so wird das vermeintliche Schnäppchen dank Extras schnell teuer.

Rechenbeispiel 1 - Der Familienurlaub

Die vierköpfige Familie M. möchte in diesem Jahr in den Sommerferien für zwei Wochen nach Mallorca. Flüge für zwei Erwachsene und zwei Kinder im Alter von 5 und 9 Jahren von München nach Palma de Mallorca sollen gebucht werden, Gepäck braucht die Familie für den Sommerurlaub selbstverständlich, gemeinsam sitzen möchte man ebenfalls. Und: Essen und Trinken sind auf dem Flug ein Muss, wenn die Laune nicht kippen soll.

Wo ist der Deal besser - beim spanischen Low-Cost Anbieter Vueling oder bei der Lufthansa? Oder doch bei Ryanair?

Der Preisvergleich fällt eindeutig aus. Bei Lufthansa kosten die Flugtickets 1285,80 Euro. Die Sitzplatzreservierung für Standardplätze ist kostenfrei, jeder Passagier darf ein Gepäckstück mit bis zu 23 Kilogramm mitnehmen, das sind im konkreten Fall insgesamt 92 Kilogramm - das sollte reichen. Bordverpflegung ist bei Lufthansa inbegriffen.

Bucht man dieselbe Strecke an denselben Tagen mit vergleichbaren Leistungen bei Vueling, so kostet das Vergnügen knapp 1000,00 Euro mehr: 2.245,24 - die Wahl dürfte nicht schwerfallen. Familie M. sucht nochmal weiter nach dem idealen Ferienflieger. Ryanair wirbt mit Familienangeboten und fliegt direkt - allerdings nicht vom Flughafen München, sondern von Memmingen im Allgäu. Immerhin - bei der Buchung wird der Bustransfer ab München Hauptbahnhof angeboten, um 45 Euro pro Person hin und retour, also 180 Euro für die Familie. Ryanair bietet zwar Ermäßigung für die Sitzplatzreservierung von Kindern, dennoch verteuern die kostenpflichtigen Sitzplätze die Reise der Familie um 104 Euro. Bucht man die "großen" Gepäckstücke - bis 20 Kilogramm - auf die Kinder, die hier wiederum Ermäßigung bekommen, und nur jeweils einen kleinen Koffer (bis 15 Kilogramm) auf die Erwachsenen, so kostet der Transport von 70 Kilogramm Gepäck "nur" 170 Euro. Zum Flugpreis einschließlich Steuern und Gebühren von 503,92 Euro kommt also noch einiges hinzu, der Gesamtpreis liegt bei 957,82 Euro. Getränke und Snacks an Board kommen noch hinzu, beim Gewicht der Koffer muss man aufpassen. Immerhin, günstiger als Lufthansa, aber dennoch fast doppelt so teuer wie der Flug ohne Extras.

Rechenbeispiel 2 - Die Geschäftsreise

Herr W. muss häufig beruflich von Wien nach Stockholm, für die zweitägige Dienstreise und aufgrund eng gesteckter Termine möchte er nur mit Handgepäck reisen und beim Einsteigen nicht in der Schlange drängeln müssen. Seine Geschäftstermine ändern sich oft kurzfristig, auf eine Option für Umbuchung bzw. Storno möchte er nicht verzichten. Fliegt er, kurzfristig gebucht, mit Austrian Airlines von Wien nach Stockholm Arlanda, kostet das Ticket einschließlich Reservierung von XL-Plätzen 782,79 Euro, mit Option auf Priority Boarding, Umbuchung und Reisegepäck (auch wenn er das gar nicht braucht). Und ja: Snacks und Getränke sind inklusive.

Wenn Herr W. mit Air Berlin fliegt, kostet die günstigste Kategorie 470,97 Euro. Allerdings sollte er die Kategorie FlyFlex+ wählen, wenn er ohne Umbuchung bzw. Storno nicht auskommt. XL-Sitzplatz und Bordverpflegung kosten ebenfalls extra. Der Gesamtpreis für den Flug einschließlich Kreditkartengebühren, aber ohne Bordverpflegung liegt bei 845,97 Euro. Wieder verdoppeln die Extras fast den Flugpreis.

Rechenbeispiel 3 - Das Aktiv-Wochenende

P. + M. wollen Anfang Juli für ein verlängertes Wochenende zum Mountainbiken in die Schweiz. Der Vergleich lohnt sich: die Flugpreise bei Swiss und Tuifly von Düsseldorf nach Zürich sind annähernd gleich, aber Gepäck- und Fahrradtransport sind bei Swiss einfacher und preiswerter. Die beiden Flugtickets einschließlich Bordverpflegung, Transport von Gepäck und Fahrrädern kosten bei Swiss 254,14 Euro. Ein Gepäckstück mit bis zu 23 Kilogramm ist inklusive, der Fahrradtransport kostet pro Fahrrad pro Flug innerhalb Europas 50 Euro.

Bei Tuifly kostet der Flug 212,96 Euro, allerdings ohne Gepäckbeförderung und Verpflegung. Auf diese kann man bei einer Flugdauer von 70 Minuten wahrscheinlich verzichten, die Preise für Reise- und Sportgepäck müssen aber berücksichtigt werden: 15 Euro für das erste Gepäckstück bis 23 Kilogramm, 65 Euro pro Fahrrad, pro Person, pro Flug. Sportgepäck kann nicht online gebucht werden. Dadurch kostet der Flug für das Gepäck mehr als für die Passagiere, nämlich 320 Euro. Zum Gesamtpreis kommen noch 7,50 Euro pro Person Transaktionsentgelt für die Kreditkartenzahlung hinzu und man landet demnach bei 548,96 Euro, mehr als doppelt so teuer wie bei Swiss.

Fazit

Billigflieger sind bei der Buchung von "Flug pur" preiswert. Lockangebote sind aber nur auf den ersten Blick richtige Sparpreise. Der Vorteil relativiert sich, sobald man Aufgabegepäck oder Sitzplatzwahl in Anspruch nehmen möchte. Vergleiche lohnen sich - und die Buchung über die Website der Airline ebenfalls. Die Flugleistung bekommt man bei den Diskontern für wenig Geld: wenn man ein Schnäppchenangebot erwischt, lange im Voraus bucht, keine Extras braucht und nur mit Handgepäck fliegt. Mittlerweile bietet fast jede Fluglinie in der Economy Klasse unterschiedliche Buchungspakete an, von Standard bis Flexi, die inkludierten Leistungen variieren allerdings und wenn man das Kleingedruckte nicht genau liest, kann ein unangemeldeter Koffer beim Check-in am Flughafen nochmal richtig teuer werden.

refund.me hilft Ihnen, die günstigste Wahl zu treffen. Weitere Informationen über refund.me und den Nebenkosten-Rechner finden Sie auf: https://www.refund.me/de/flugnebenkosten/

Über refund.me

Als globaler Dienstleister unterstützt das 2012 von der Unternehmerin Eve Büchner gegründete Start-up refund.me (https://refund.me/) Flugpassagiere und Geschäftsreisende bei der Durchsetzung ihrer Entschädigungsansprüche für Verspätungen, Flugausfälle, verpasste Anschlussflüge und Umbuchungen entsprechend der EU Verordnung (EG) 261/2004.

Das neue B2B Business Solutions Portal bringt eine Lösung in Sachen Reisetechnologie in Dienstreisestellen und TMCs, indem automatisch Entschädigungsansprüche überwacht und Schadensersatzforderungen initiiert werden, die man früher weder bemerkt noch eingefordert hätte.

Das einzigartige und hochpräzise Advanced Business Logic System (ABL) ermöglicht die Bearbeitung der Ansprüche direkt auf der Website oder über die kostenlose App (verfügbar für iOS und Android).

Das ABL-System analysiert die Ansprüche, auf deren Grundlage das internationale Expertenteam für Verbraucher- und Rechtsschutz für Fluglinien die Forderung bearbeitet und gegebenenfalls im Namen des Konsumenten oder des Unternehmens Klage erhebt.

Die refund.me Sabre App steht 280.000 Reisebüros weltweit zur Verfügung, überwacht automatisch tausende Buchungen und erkennt entschädigungsfähige Verspätungen und Annullierungen. Reisebüros werden unverzüglich informiert, damit sie wiederum ihre Passagiere benachrichtigen können und mit nur wenigen Klicks ein Antragsformular weiterleiten. Für diese Innovation wurde refund.me mit dem Sabre Red Appy Award 2013 ausgezeichnet.

2014 lobte die Financial Times das Unternehmen in ihrem "Innovative Lawyers Report" als "legal industry pioneer".

refund.me ist für Passagiere aus mehr als 145 Länder aktiv und hat Ansprüche gegenüber mehr als 350 Fluggesellschaften durchgesetzt.

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