Mehr als 16 % des Steueraufkommens des Bundes wird durch die Mineralölbranche erwirtschaftet

Mehr als 16 % des Steueraufkommens des Bundes wird durch die Mineralölbranche erwirtschaftet
Mineralölbranche zahlt 16 % des deutschen Steueraufkommens / Einzelgrafiken bitte bei www.uniti.de oder bott@uniti.de erfragen. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V."
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Berlin (ots) - UNITI - Studie zeigt: Mineralölbranche ist von zentraler Bedeutung für den Standort Deutschland. Mehr als 16 % des Steueraufkommens des Bundes wird durch die Mineralölbranche erwirtschaftet.

Die Mineralölbranche bildet das Rückgrat der Mobilität und der Energieversorgung in unserem Land. Sie ist von zentraler Bedeutung für den Standort Deutschland - sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch durch ihren Beitrag zur staatlichen Finanzierung.

Die vom UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen aktuell herausgegebene Übersicht zeigt, dass die Branche über 16 % des gesamten Steueraufkommens des Bundes trägt.

Die Summe von 53,5 Mrd. EUR kommt durch die Abgaben der Energiesteuer und - als doppelte Steuerlast - der Mehrwertsteuer auf die Energiesteuer und den Produktpreis zustande. Die Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes, die Vertreter mittelständischer Tankstellen, profitieren jedoch nicht von den durch die Steuern und Produktpreis zustande kommenden hohen Preisen - sie tragen lediglich das unternehmerische Risiko. Für die Verbraucher von heute ist der Kraftstoffpreis so wichtig wie früher der Brotpreis. Der Hauptprofiteur der hohen Preis aber wird oft nicht erkannt: Der Staat. Im Moment verdient er ca. 92 Cent pro Liter Kraftstoff - bei der Tankstelle bleibt lediglich 1 Cent nach Steuern als Gewinn. Rechnet man diese hohen Steuerbelastungen ab, liegt der Kraftstoffpreis in der Bundesrepublik im europäischen Vergleich im unteren Drittel.

Die Politik hat sich dieser Thematik schon länger angenommen - die jüngst beschlossene Markttransparenzstelle und weitere ordnungspolitische Eingriffe wie die Einführung von E10 oder andere Beimischungsquoten belegen das. Die UNITI fordert die Politik auf, die mittelständischen Mineralölhändler in Deutschland als Träger von Versorgungssicherheit und Versorgungsvielfalt zu berücksichtigen und meint, dass jegliche Ordnungspolitik den Mittelstand und die Verbraucher benachteiligt, da sie in einen sehr wettbewerbsintensiven Markt eingreift.

Der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen versorgt bundesweit mit rund 4.936 Straßentankstellen und über 70 Bundesautobahntankstellen 34 % aller Tankstellen in Deutschland. Mit 3.400 freien Tankstellen sind rund 66 Prozent der freien Tankstellen in Deutschland bei der UNITI organisiert. Die Mitgliedsfirmen der UNITI realisieren einen jährlichen Gesamtumsatz von 31 Milliarden Euro und beschäftigen etwa 60.000 Arbeitnehmer.

Pressekontakt:

Tobias Bott
Referent für Presse- und
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