Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH

Hochschule Fresenius: Explorative Studie belegt - 42 Prozent der Tindernutzer bereits liiert

Köln (ots) - Prof. Wera Aretz, Prodekanin Fachbereich Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius in Köln, veröffentlicht die Ergebnisse Ihrer Studie "Match me if you can". Darin untersucht sie das Nutzerverhalten unterschiedlicher Zielgruppen im Hinblick auf die Smartphone-App Tinder. Während Frauen sich durch einen großen Kreis interessierter Datingpartner bestätigt fühlen, fokussieren sich Männer klar auf die durch Tinder gewonnene Anzahl neuer sexueller Kontakte.

Die Partnersuche über das Internet ist in Mode gekommen. Neben klassischen Singlebörsen und Partnervermittlungen im Netz stehen seit einiger Zeit zur Suche nach der großen Liebe auch Mobil-Dating-Apps zur Verfügung. Durch neue Technologien kann heutzutage allerorts, zu jeder Zeit, schnell und bequem ein Partner via Smartphone gesucht werden. Tinder oder übersetzt "Zunder" ist eine kommerzielle mobile Dating-App, die das Ziel hat, ihren Benutzern das Kennenlernen von Menschen in der näheren Umgebung zu erleichtern. Sie wird zur Anbahnung von Flirts oder zum Knüpfen von Bekanntschaften verwendet.

2012 in Amerika gegründet, hat Tinder mittlerweile eine große Verbreitung gefunden. Obwohl es niemand so recht zugeben möchte, die Zahlen sprechen für sich: Allein in Deutschland nutzen rund zwei Millionen Menschen die Dating App und täglich kommen bis zu 8.000 Nutzer hinzu. Dies ist kein überraschender Erfolg, denn nie zuvor gab es so viele Singles wie heute. Jeder Fünfte lebt mittlerweile allein, in den Großstädten sogar jeder Dritte.

Prof. Dr. phil. Wera Aretz ist diesem Dating-Phänomen auf den Grund gegangen. Gemeinsam mit einem Team von Studierenden untersuchte sie im Rahmen einer explorativen Studie das Nutzerverhalten bei Tinder. Besonders interessant ist die Tatsache, dass von den 436 befragten Tindernutzern bereits 42 Prozent liiert sind, lediglich 58 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, Single zu sein. Obwohl die Hälfte der Probanden angeben, eine feste Partnerschaft zu suchen, fanden lediglich 16 % der Teilnehmer das große Glück über Tinder.

"In unserer Studie konnten wir jetzt nochmal ganz konkret zeigen, dass Frauen in erster Linie Ihre Bestätigung durch die Anzahl ihrer Matches und die Anzahl der Dates erlangen, Männer hingeben definieren sich in erster Linie durch ihre Sexualkontakte, die aus der Tindernutzung resultieren," sagt Prof. Aretz. Letztendlich könne man Tinder mit einem Produktkatalog vergleichen, führt Aretz fort. Dabei würden dem User scheinbar grenzenlose Wahlmöglichkeiten offeriert. Dies führe am Ende zu einem Teufelskreis: Der Nutzer würde immer weiter in Versuchung geführt nach einem noch besseren Ergebnis zu suchen.

Die Studie ist einsehbar unter: http://journal-bmp.de

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Köln, Hamburg, München, Idstein und den Studienzentren in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt am Main gehört mit fast 10.000 Studierenden und Schülern zu den größten und renommiertesten Hochschulen in privater Trägerschaft in Deutschland. Praxisnahe, innovative und zugleich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtete Studien- und Ausbildungsinhalte, kleine Studiengruppen, namhafte Kooperations-partner sowie ein umfangreiches ALUMNI NETWORK sind nur einige der vielen Vorteile der Hochschule Fresenius. Mit ihrem Stammhaus in Idstein bei Wiesbaden blickt die Hochschule Fresenius auf eine mehr als 167-jährige Tradition zurück.

1848 gründete Carl Remigius Fresenius das "Chemische Laboratorium Fresenius", das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule als staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft zugelassen und bietet in den Fachbereichen Wirtschaft & Medien, Gesundheit & Soziales, Chemie & Biologie sowie Design Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsangebote an. Im Fachbereich Wirtschaft & Medien können in Köln, Düsseldorf, Hamburg, München, Berlin, Idstein und Frankfurt am Main standortabhängig Bachelor- und Master-Studiengänge sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend belegt werden.

Im Herbst 2010 wurde die Hochschule Fresenius für ihr "breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen", "ihre Internationalität" sowie ihren "überzeugend gestalteten Praxisbezug" vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert.

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