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Ra(s)tlos? ADHS - Wenn der Zappelphilipp älter wird: Hochschule Fresenius lädt zu einer Podiumsdiskussion ein

Ra(s)tlos? ADHS - Wenn der Zappelphilipp älter wird: Hochschule Fresenius lädt zu einer Podiumsdiskussion ein
Podiumsdiskussion an der Hochschule Fresenius: R(a)stlos? ADHS - Wenn der Zappelphilipp älter wird. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/105717 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Hochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien GmbH"

Köln (ots) - Die Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien, veranstaltet im Rahmen des Themenjahrs "Älter - Bunter - Kölner" der Kölner Wissenschaftsrunde am 21. Oktober ab 18 Uhr die öffentliche Podiumsdiskussion "Ra(s)tlos? ADHS - Wenn der Zappelphilipp älter wird" im Kölner MediaPark. In einer hochkarätig besetzten Runde wird über den Verlauf der Störung diskutiert.

Innere Anspannung, Chaos im Büro, Probleme mit Terminen: Dies sind nur einige wenige Symptome, unter denen erwachsene ADHS-Patienten im Berufsalltag leiden können. Ihr Leidensdruck ist dabei oft so groß, dass sie ihr Berufs- und Privatleben kaum mehr bewältigen können.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, wird häufig nur mit hyperaktiven Kindern in Verbindung gebracht: Was aber geschieht, wenn der "Zappelphilipp" älter wird? Mit welchen Problemen sind ADHS-betroffene Jugendliche und Erwachsene konfrontiert? Wie gehen Angehörige und Arbeitskollegen damit um? Helfen Medikamente oder kann man ADHS-Betroffene auch anders unterstützen? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus der Podiumsdiskussion. "Dabei von einer reinen Modeerscheinung zu sprechen, halte ich für nicht richtig, nicht zuletzt deshalb, weil einschlägige Symptome bereits vor über 150 Jahren berichtet, nur eben für die Störung andere Bezeichnungen gewählt wurden. Es gibt Studien, die auf eine Häufung von Fehldiagnosen verweisen. Dies betrifft Jungen in besonderem Maße. Daher ist ein fundierter, standardisierter diagnostischer Prozess extrem wichtig", betont Prof. Dr. Sören Schmidt, Professor für Angewandte Psychologie an der Hochschule Fresenius in Köln.

Prof. Sören Schmidt spricht am 21. Oktober mit Betroffenen, mit Vertretern von Verbänden und mit Ärzten. Zu der Podiumsdiskussion haben folgende Experten ihr Kommen zugesagt: Prof. Dr. Gerhard W. Lauth, Professor für Psychologie und Psychotherapie der Universität Köln; Psychologe und Psychotherapeut für Kinder, Jugendliche und Erwachsene; Inhaber eines Fort- und Weiterbildungsinstituts für Fachkräfte, Ute Kögler, Vorsitzende der Vereinigung zur Förderung von Kindern und Erwachsenen mit Teilleistungsschwächen e.V. (Juvemus e.V.); ADHS-Coach und Coach für Berufsorientierung, Dr. med. Eva Tschersich, Ärztin in der Spezialambulanz Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Köln, Ute Erve, Vorstandsmitglied in der Vereinigung zur Förderung von Kindern und Erwachsenen mit Teilleistungsschwächen e.V. (Juvemus e.V.), Dr. med. Christian Konkol, Oberarzt der Spezialambulanz Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Köln

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius gehört mit fast 10.000 Studierenden und Berufsfachschülern zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. 1848 als "Chemisches Laboratorium Fresenius" gegründet und seit 1971 als staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft zugelassen, unterhält die Hochschule Fresenius heute Standorte in Köln, Berlin, Hamburg, München, Idstein, Frankfurt am Main sowie Studienzentren in Düsseldorf und Zwickau. 2010 erfolgte die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat. In den Fachbereichen Chemie & Biologie, Gesundheit & Soziales, Wirtschaft & Medien sowie Design können hier Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsangebote wahrgenommen werden. Neben Bachelor- und Masterprogrammen in Vollzeit bieten die vier Fachbereiche mit ihren acht Schools auch berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius setzt auf eine enge Einheit von Forschung, Lehre und Praxis.

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