Deutsche Fernsehlotterie

Fernsehlotterie: 26 Hauptgewinner, aber Fördergelder rückläufig
Glücksspielstaatsvertrag sorgt nach wie vor für Verdruss

Hamburg (ots) - Der Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, Christian Kipper, zieht eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres: "2014 haben wir 26 Hauptgewinner gekürt, die mindestens 250.000 Euro gewonnen haben, darunter vier Millionäre und zwei Sofortrentengewinner", so Kipper. "Insgesamt haben wir über 58 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet. Gleichzeitig konnten wir 252 soziale Projekte in ganz Deutschland mit rund 45,5 Millionen Euro fördern. Das ist ein großer Erfolg für den guten Zweck, der nur dank unserer Mitspieler überhaupt möglich ist", freut sich Kipper.

Doch in die positiven Zahlen mischt sich nach wie vor ein großer Wermutstropfen: Der Losverkauf der Fernsehlotterie ist in den letzten Jahren zurückgegangen, und damit auch der Erlös, mit dem soziale Projekte gefördert werden können.

"2008 konnten wir noch 73,6 Mio. Euro an soziale Projekte in ganz Deutschland ausschütten", so Kipper. "Schuld an diesem Rückgang um ein Drittel ist der Glücksspielstaatsvertrag, der damals in Kraft trat und mittlerweile leider ohne Verbesserungen novelliert wurde. Er beschneidet uns als gemeinnützige Lotterie unverhältnismäßig im Vertrieb und der Bewerbung unserer Lose für den guten Zweck."

Kipper fordert daher eine Überarbeitung des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages. "Als wichtige Stütze unseres Gemeinwesens müssen die Soziallotterien zukunftsfähig bleiben", mahnt er. "Die Soziallotterien als Glücksspielanbieter werden ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitspielern seit Jahrzehnten gerecht. Sie bieten ein ausnahmslos verantwortungsvolles Spiel an. Spielsüchtige hat es aus ihren Veranstaltungen heraus bisher nicht gegeben. Daher ist es nicht einzusehen, dass ihnen weder ausreichende Möglichkeiten der Werbung offenstehen, noch sie über zeitgemäße und kundenfreundliche Vertriebswege wie das Internet verfügen dürfen."

Kipper hofft daher, dass mit einer notwendigen Überarbeitung endlich den unterschiedlichen Risiken von Glücksspielprodukten Rechnung getragen wird.

Pressekontakt:

Michael Pahl
Deutsche Fernsehlotterie
Tel.: 040/414104-38
m.pahl@fernsehlotterie.de
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