Die Familienunternehmer - ASU (Bayern)

Kommunikationsfehler in der Flüchtlingskrise - Bayrische Familienunternehmer fordern von der Regierung klare Unterscheidung zwischen Asyl und Immigration

Pullach (ots) - Die Sorge von grossen Teilen der Bevölkerung liegt darin, dass der Flüchtlingsstrom unkontrolliert und die Auswirkungen und Risiken unkalkulierbar erscheinen. Die Politik hat es bis heute erstaunlicherweise verabsäumt, den Unterschied zwischen Asyl und Immigration deutlich zu erklären, meint Martin Schoeller, Landesvorsitzender der Familienunternehmer in Bayern.

Die Tatsache, dass Menschen Asyl suchen, führt nicht automatisch zur Immigration, sondern zu einem temporären Schutzrecht während der Kriegszeit (vergleiche Jugoslawien-Krieg). Ob ein ausser- europäischer Immigrations-Antragsteller hier eine Arbeits- und befristete Aufenthaltsgenehmigung bekommt, ist bei uns streng geregelt und auch noch nicht in Frage gestellt.

Durch die bestehenden Immigrations-Kriterien ist ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatznachweis und auch Arbeitswilligkeit, Leumund etc. bereits klar gefordert, was einen grossen Teil der Debatten unnötig erscheinen lässt, und damit auch den fragwürdigen Zustrom zu den Rechtsparteien irrtümlich erzeugt.

Anstatt dass die Regierung zwischen Willkommenskultur und Hardliner-Politik zick-zack fährt, empfehlen die Familienunternehmer, hier sauberer zu kommunizieren, was der Stand der Dinge und Regelungen heute schon ist.

Pressekontakt:

Martin Schoeller
Landesvorsitzender Bayern
Die FAMILIENUNTERNEHMER
Zugspitzstr. 15
82049 Pullach
Tel. 089-55277-100
martin.schoeller@schoeller.org
www.familienunternehmer.eu/lb-bayern

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