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Fünf erklärungsbedürftige Fachbegriffe aus der Welt der Baufinanzierung

Hamburg (ots) - Jeder Neuling, der anfängt sich mit dem Kauf oder Bau eines Hauses zu beschäftigen, wird mit einer Vielzahl an Fachbegriffen konfrontiert. Baufi24.de erklärt fünf der eigentümlichen Fremdwörter.

Muskelhypothek

Als Muskelhypothek wird umgangssprachlich die erbrachte Eigenleistung bei einem Bauvorhaben benannt. Viele Bauherren möchten durch persönliche Arbeitsleistung Handwerkerkosten einsparen. "Die Höhe und Bedeutung der Muskelhypothek wird vielfach überschätzt", erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/). Die Risiken liegen im hohen Zeitaufwand, einer längeren Bauzeit und der teilweise unzureichenden fachlichen Qualifikation sowie dem Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen.

Nießbrauch

Nießbrauch ist kein Rechtschreibfehler des Wortes Missbrauch, sondern bezeichnet die Belastung einer Immobilie in Abteilung II des Grundbuchs zugunsten einer bestimmten Person. Diese ist berechtigt, aus der Immobilie entsprechende Nutzungen zu erhalten, was die Immobilie meist unverwertbar macht, da es den Käufer von der Nutzung ausschließen würde.

Prolongation

Prolongation ist ein viel genutzter Begriff, der einen sehr einfachen und häufig angewendeten Vorgang beschreibt: Die Verlängerung eines aus der Zinsbindung kommenden Darlehens mit demselben Darlehensgeber. Im Gegensatz etwa zur Umschuldung, werden hier lediglich die Zinsen neu angepasst.

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Auf dieses Wort stoßen eher die Käufer von Eigentumswohnungen oder Mehrfamilienhäusern: Abgeschlossenheitsbescheinigung. Es ist das Fachwort für eine Bescheinigung des Bauaufsichtsamtes, dass die Räumlichkeiten nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) abgeschlossen sind. Im Klartext bedeutet das, dass die Wohnungen baulich von anderen Wohneinheiten getrennt sind und einen eigenen abschließbaren Zugang von außen besitzen.

Notaranderkonto

Das Notaranderkonto hat nichts mit Not zu tun, sondern mit dem Notar. Es bezeichnet ein auf den Namen eines Notars eingerichtetes Bankkonto zur treuhänderischen Verwaltung fremder Gelder. "Für den Bauherren kommt ein Notaranderkonto dann in Betracht, wenn eine vorzeitige Darlehensauszahlung nötig ist, aber die Grundschuld noch nicht im Grundbuch eingetragen ist", erläutert Scharfenorth. Der zuständige Notar gewährleistet dann die zweckmäßige Verwendung der Gelder.

Über Baufi24

Baufi24.de ist mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr eines der bekanntesten Webportale für private Baufinanzierungen. Zukünftige Hausbesitzer bekommen hier weitreichende Informationen rund um das Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf/-bau zur Verfügung gestellt. In seinem Leistungsportfolio vergleicht das Unternehmen die Angebote von mehr als 300 Banken. Mehr als 1.000 zertifizierte Berater stehen den Kunden in einem Partnernetzwerk mit Beratung und Expertise zur Seite. Weitere Informationen unter https://www.baufi24.de

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