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Vorzeitiger Ausstieg aus Baufinanzierung kann teuer werden

Hamburg (ots) - Wer seine Immobilienfinanzierung vor Vertragsablauf beenden möchte, muss die Bank meist entschädigen. Im derzeitigen Zinsumfeld fällt die Höhe der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung allerdings regelmäßig besonders hoch aus. Verbraucherschützer fordern mehr Transparenz und strengere Regeln.

Der verfrühte Ausstieg von Darlehensnehmern kommt den Banken in der aktuell historischen Niedrigzinsphase teuer zu stehen. Denn sie können die vorzeitig zurückgezahlte Summe nur zu mageren Zinsen wieder anlegen und müssen auf weitere Zinszahlungen verzichten. Viele Institute kalkulieren die Entschädigung bei einer Kündigung aus der Differenz zwischen den entgangenen Zinseinnahmen und den Erträgen aus der Ersatzanlage.

Laut aktueller Erhebung der Verbraucherzentralen und deren Bundesverband (vzbv) sind zwei Drittel der Vorfälligkeitsentschädigungen überhöht. Nach eigenen Angaben der Verbraucherschützer liegt der Grund nicht allein an dem aktuellen Niedrigzinsniveau, sondern auch an den Berechnungsmethoden der Institute.

Seit Jahren gibt es unterschiedliche Ansichten bei Banken und Verbraucherschützern hinsichtlich der korrekten Berechnung. Die Berechnungsmethode für die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung sei nicht ausreichend reglementiert. Ob eine Bank richtig gerechnet hat, können Laien in der Regel nicht beurteilen. Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung ergibt sich aus der Restschuld, der Restlaufzeit des Vertrages, sowie der Differenz zwischen dem Anlagezins der Bank und dem vereinbarten Vertragszins.

"Oft bleibt unberücksichtigt, dass die Kreditnehmer das Recht haben, während der Vertragslaufzeit Sondertilgungen zu leisten oder den Tilgungssatz heraufzusetzen.", warnt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (http://www.baufi24.de/). "Die Banken müssen daher bei ihrer Berechnung unterstellen, dass der Kunde bis zum Ende der Vertragslaufzeit das Maximum an Sondertilgungen leistet und der Tilgungssatz im Rahmen der Vertragsbedingungen so hoch wie möglich ist." Dadurch reduzieren sich die zugrunde gelegte Restschuld und der entgangene Zinsgewinn des Kreditinstituts. Für den Darlehensnehmer wird es günstiger.

Wer befürchtet, die veranschlagte Vorfälligkeitsentschädigung der Bank könnte zu hoch angesetzt sein, kann sich die korrekte Höhe von einer Verbraucherzentrale anhand der Vertragsunterlagen gegen eine Gebühr von circa 70 Euro berechnen lassen. Hilft das nicht, ist es in einigen Fällen sogar ratsam einen Anwalt zu konsultieren.

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