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Studie: Insbesondere junge Kunden und Akademiker wechseln zu Fintechs

Frankfurt (ots) - Die Banken verlieren ihre jungen und gebildeten Kunden zunehmend an Fintechs. Diese stehen den Angeboten der jungen Startups aus der Finanzbranche vor allem im Kredit- und Geldanlagebereich deutlich offener gegenüber als die Gesamtbevölkerung. So sind bereits drei von vier jungen Deutschen mit Hochschulabschluss grundsätzlich bereit, über Online-Plattformen Geld anzulegen oder Kredite aufzunehmen. Das sind Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Studie unter 2.000 Bundesbürgern der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro.

77 Prozent der Akademiker bis 34 Jahre zeigen sich aufgeschlossen für einen Wechsel, aber nur 63 Prozent aller Bundesbürger. Im Kreditgeschäft können sich 74 Prozent der jungen Kunden mit Hochschulabschluss den Schritt zu einer Non-Bank vorstellen im Vergleich zu 62 Prozent aller Befragten.

"Für den Wechsel zu Fintechs gilt folgende Regel: Je jünger die Kunden und je höher ihr Bildungsgrad, desto stärker wenden sie sich den neuen Angeboten zu", sagt Joachim Butterweck, Digitalisierungsexperte bei Cofinpro. "Den Banken drohen damit ausgerechnet die kaufkräftigen Kunden von morgen davonzulaufen. Das gilt vor allem in den margenträchtigeren Bereichen der Geldanlage."

Doch wie können die Banken bei für sie wichtigen Kundengruppen punkten? Auf jeden Fall nicht mit ihrer traditionsreichen Vergangenheit. Das zieht kaum noch. Stärker wiegt bei Akademikern aller Altersgruppen der Verweis auf die Kontrolle durch die staatliche Bankenaufsicht. 42 Prozent halten eine solche Kontrolle bei Geldanlagen für wichtig gegenüber 31 Prozent der Befragten ohne Studium. Von überdurchschnittlich großer Bedeutung sind den Kunden mit Hochschulabschluss zudem individuell auf sie zugeschnittene Angebote.

"Unsere Studie zeigt: Die Bundesbürger haben die neue Bankenwelt längst für sich entdeckt. Und es reicht dabei nicht mehr nur, das Online-Banking und die Webseiten ein bisschen hübsch zu machen", sagt der Cofinpro-Digitalisierungsexperte. "Der Weg zur Bank der Zukunft führt über die konsequente Ausrichtung an den Kundenwünschen. Dazu müssen die Banken ihr altes Denken über Bord werfen, denn ihr Blick geht immer noch zu sehr von innen nach außen."

Die Cofinpro-Studie "Digitales Banking 2015" kann bezogen werden unter folgender Adresse: http://cofinpro.de/finweb-barometer/

Bildmaterial zum Thema finden Sie unter: www.cofinpro.de/downloads/files/FinWeb

Über Cofinpro (www.cofinpro.de)

Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Finanzdienstleister bei der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Zu den Kunden zählen große Privatbanken, Landesbanken und der genossenschaftliche Sektor sowie die führenden Kapitalverwaltungsgesellschaften. Gegründet 2007 als mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft beschäftigt die Unternehmensberatung inzwischen 100 Bank- und Technologieexperten. Neben der Zentrale in Frankfurt am Main unterhält Cofinpro Standorte in Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe, Köln, Hamburg, Hannover und Dresden.

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