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Ukraine erneut Topthema der Fernsehnachrichten - InfoMonitor Januar 2014

Frankfurt/Main (ots) - Der Machtkampf in der Ukraine war das Topthema der Fernsehnachrichten im Januar. Insgesamt 109 Minuten berichteten die Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 über dieses Thema. Mit einigem Abstand lagen die Diskussion über Zuwanderung, der Gesundheitszustand von Michael Schumacher, die NSA-Affäre, die Syrien-Friedenskonferenz sowie die Diskussion über die Energiewende auf den folgenden Plätzen.

Unterschiede zwischen den Nachrichtensendungen gab es unter anderem beim Thema Michael Schumacher, das bei "RTL aktuell" Platz 2 und bei den "Sat.1 Nachrichten" sogar Platz 1 unter den Topthemen einnahm, bei ARD und ZDF jedoch nicht unter den ersten Zehn rangierte. "RTL aktuell" machte außerdem den Diebstahl von E-Mail-Nutzerdaten als einzige Nachrichtensendung zu einem Top-10-Thema. Sowohl bei "Tagesschau" als auch bei "heute" landete dagegen die Situation in Ägypten auf Rang 7, bei RTL und Sat.1 nicht unter den Top-10.

Die CDU kam im Januar auf 359 Auftritte in den Fernsehnachrichten, die SPD auf 318. Deutlich präsenter als im Vormonat war die Linke mit 77 Auftritten. Dagegen verzeichnete die FDP (42) weniger Auftritte. Die Top-20 der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten Politiker wird angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (114 Auftritte) und Sigmar Gabriel (66) vor Außenminister Frank-Walter Steinmeier (61). Die Grünen sind mit drei ihrer Spitzenpolitiker in der Liste vertreten, die meisten O-Ton-Auftritte (32) hatte jedoch Gregor Gysi von der Linken.

Bei allen Sendungen lagen die Anteile der Wirtschaftsthemen höher als im Vormonat, u.a. wegen des Manipulationsskandals beim ADAC. Die Politikanteile waren weitgehend stabil mit Ausnahme der "Tagesschau", die ihren Politikanteil auf 60 Prozent (entspricht 10 Minuten pro Ausgabe) steigerte. Die "heute"-Sendung kam auf 39 Prozent (8 Minuten), "RTL aktuell" auf 20 Prozent (4 Minuten), "Sat.1 Nachrichten" auf 26 Prozent (4 Minuten), "Tagesthemen" auf 48 Prozent (12 Minuten) und das "heute-journal" auf 52 Prozent (14 Minuten).

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