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Badische Neueste Nachrichten: Unruhestifter Kommentar von Gerhard Windscheid

Karlsruhe (ots) - Die Proteste in Venezuela gegen die linke Regierung fordern einen immer höheren Blutzoll. Anstatt mit der Opposition in einen Dialog einzutreten, verschanzt sich Präsident Maduro im Schützengraben linker Sprüche. Nicht nur die US-Regierung kritisiert das Verhalten des Unruhestifters in Mittelamerika, auch die Nachbarn Venezuelas gehen auf Distanz zum einstigen starken Mann von Caracas. Die grassierende Kriminalität, korrupte Behörden und die anhaltende Wirtschaftsmisere im Land bringen immer mehr Menschen auf die Straße. Für Maduro ist es eine von den USA gesteuerte Verschwörung mit dem Ziel, die sozialistische Regierung aus dem Amt zu drängen. Doch Washington braucht derzeit nur abzuwarten. Die Misswirtschaft der vergangenen Jahre sorgt dafür, dass sich immer mehr Menschen von Maduro abwenden und sich der Protestbewegung anschließen. Vorbei sind die Zeiten, als Hugo Chávez die Massen hinter sich scharte. Der einstige Präsident war neben Fidel Castro eine der Galionsfiguren der Linken in Lateinamerika. Er propagierte den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts". Amtsnachfolger Maduro will den "Comandante" kopieren - doch ohne Erfolg.

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