Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain: Fachkräftenachwuchs im Fokus / 3. Demografiekongress am 5. März in der IHK Frankfurt - Keynote von Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff (BILD)

Fachkräftenachwuchs im Fokus
3. Demografiekongress am 5. März in der IHK Frankfurt - Keynote von Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff (BILD)

   

Frankfurt (ots) - Ob Überflieger oder Bildungsverlierer - alle potenziellen Fachkräfte von morgen sind für die Zukunft der deutschen Wirtschaft von großer Bedeutung. Deshalb hat der dritte Fachkräftekongress des Demografienetzwerks FrankfurtRheinMain besonders den Nachwuchs im Blick. Die Veranstaltung findet am 5. März von 9 bis 17 Uhr in der IHK Frankfurt, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt, statt und trägt den Titel "DemografieDirekt III - Fachkräfte sichern: Nachwuchs für FrankfurtRheinMain". Insgesamt 14 Initiatoren tragen inzwischen das Netzwerk, darunter erstmals das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain und die Privatkundenbank ING-DiBa. Beide unterstreichen mit ihrer Beteiligung, dass das Thema Nachwuchsförderung ganz oben auf ihrer Agenda angesiedelt ist. Gastredner ist der bekannte Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff.

Nicht immer gelingt jungen Menschen ein reibungsloser Start in den Beruf. Wie können sie dabei unterstützt werden? Das ist eine der zentralen Fragen, die der Demografiekongress beantworten will. Insgesamt sechs Foren, "Beruf und Familie", "Nachwuchs 2.0", "Weiterbildung", "Gesundheit", "Kommunen" und "Europa", sowie Talkrunden widmen sich dem Thema Fachkräftesicherung. Keynote-Speaker Dr. Michael Winterhoff provoziert die Republik mit seiner These, dass ein falscher Erziehungsstil immer mehr kleine Tyrannen produziert: "Wer mit seinem Kind diskutiert, wo er Grenzen setzen müsste, überfordert es." Wie man es auch mit Heranwachsenden im Berufsleben besser machen kann, zeigt der Buchautor ("Persönlichkeiten statt Tyrannen. Oder: Wie junge Menschen in Leben und Beruf ankommen.") nicht nur in seinem Vortrag, sondern auch in der Talkrunde: "Generation Chips - was tun wir mit den Bildungsverlierern?". Eine weitere Talkrunde mit Handwerkspräsident Bernd Ehinger, dem Chef der Bundesagentur in Hessen, Dr. Frank Martin, und Regionalverbandsdirektor Ludger Stüve erörtert die Frage: "Fachkräfte aus Spanien, Portugal, Griechenland - ein Ausweg?". Frankfurts OB Peter Feldmann spricht über "Jugend und Wirtschaft - der Frankfurter Weg".

14 namhafte Initiatoren aus der Region

Auch in diesem Jahr wird der Kongress wieder von einem Kreis namhafter Institutionen aus der Region gemeinsam ausgerichtet. Insgesamt sind es 14 Initiatoren. Neu dabei ist das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit dem Forum 6, Europa: "Fachkräftesicherung - eine europäische Aufgabe!". Susanna Caliendo, Leiterin des Europabüros, erläutert ihr Engagement: "Wir werden im Rahmen des Forums verschiedene Beispiele EU- bzw. ESF-geförderter Projekte vorstellen, die die Fachkräftesicherung in FrankfurtRheinMain unterstützen sollen. Darüber hinaus wollen wir diskutieren, welche Fördermöglichkeiten es in Zukunft aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für diese wichtige Aufgabe geben wird." Das Europabüro wurde gegründet, um die Metropolregion im regionalpolitischen Diskurs der Europäischen Union (EU) positionieren und aktiv einbringen zu können. Die Träger sind die Stadt Frankfurt am Main und der Regionalverband FrankfurtRhein-Main.

Neu dabei als Initiator ist auch die ING-Diba, die bislang bereits als fördernder Partner auftrat. Mit ihrem schon 2007 gestarteten Pro-gramm "Azubi 50 plus" hat sie bundesweit Aufsehen erregt. Für Personalleiter Matthias Robke ist das verstärkte Engagement am Firmensitz nur folgerichtig. "Mit der Orientierung auf den Nachwuchs setzt das Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain wieder einen entscheidenden Akzent." Bislang habe der Diskurs zur Fachkräftesicherung in Deutschland vor allem die älteren Beschäftigten im Blick gehabt. Zu Recht, wie Robke betont: "Hier haben wir viel erreicht, jetzt müssen wir uns verstärkt darum kümmern, dass alle jungen Leute in den Beruf finden und auch ihre Perspektive in Deutschland sehen."

Für die IHK Frankfurt am Main als Gründungsinitiator und Gastgeber des Kongresses ist das Demografienetzwerk ein Erfolgsmodell für die Region. Dazu Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK: "Unser Netzwerk ist auf Wachstumskurs!" Daran zeige sich: "Die Region hat verstanden und stellt sich dem demografischen Wandel." Moderiert wird die Veranstaltung von Bärbel Schäfer.

Über das Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain

Das Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain besteht zur Zeit aus 14 Partnern. Die Initiatoren sind die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, die Stadt Frankfurt am Main, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, das IHK-Forum Rhein-Main, die ING-DiBa, der Verein zur Förderung der Standortentwicklung e.V., die IHK Frankfurt am Main, der Regional-verband FrankfurtRheinMain, das Demographie Netzwerk (ddn), das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain, die Fachhochschule Frankfurt am Main, die Stadt Eschborn, HessenMetall und die Vereinigung der hessischen Unternehmerver-bände. Die Initiatoren bündeln viele ihrer Aktivitäten zur Fachkräftesicherung in dem Netzwerk. Wichtigste Instrumente sind der Kongress, Fachveranstaltungen, Arbeitskreise, Broschüren und die Website: www.demografienetzwerk-frm.de

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