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Frankfurter Rundschau: Trump trifft Kim

Frankfurt (ots) - Ob Donald Trump sich von der Rhetorik seines Erzfeinds Kim Jong-un hat anstecken lassen? Auf Nordkorea werde "Feuer und Vernichtung" treffen, "wie die Welt es noch nie gesehen hat", wenn das Land die USA weiter bedrohe, sagte der US-Präsident. Diktator Kim Jong-un hatte den Amerikanern lässig mit einem Atomschlag gedroht. Zuvor hat er bereits davon sprechen lassen, "gnadenlos Feuer und Raketen auf die verantwortungslosen US-Imperialisten und ihre dreckigen Marionetten herabregnen" zu lassen. Da haben sich zwei gefunden, die sich zumindest sprachlich verblüffend ähnlich sind. Aus den markigen Worten der Machtmenschen spricht jedoch vor allem Unsicherheit, wie es weitergehen soll. Kim hat zwar mit seinen neu entwickelten Atomwaffen gerade Oberwasser, doch ein Reihe seiner Ziele rückt in die Ferne. Er wollte die Leistung der Wirtschaft steigern und den Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen. Jetzt, wo China den Handel zurückfährt, dürfte davon wenig übrigbleiben.

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