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Frankfurter Rundschau: Stichproben reichen nicht

Frankfurt (ots) - Der neuerliche Skandal zeigt, wie anfällig die Lebensmittelbranche für gewissenlose Betrüger und unfähige Erzeuger aller Art ist. Obwohl häufig von Lebensmittelriesen wie Unilever, Danone, Nestlé, Edeka oder Rewe die Rede ist, bleibt die Branche extrem fragmentiert mit einer unüberschaubar großen Zahl an kleinen Herstellern, Zulieferern und Händlern. Lebensmittel werden kreuz und quer über den Kontinent verschoben. Dabei gilt, dass sich die Marktteilnehmer im Wesentlichen selber kontrollieren. Wer neue Ware in Empfang nimmt, überprüft diese - oder eben auch nicht. Die Stichproben der Lebensmittelkontrolleure bleiben allen Skandalen zum Trotz ein Tropfen auf den heißen Stein. Das liegt vor allem am fehlenden Personal. Das muss sich die Politik vorwerfen lassen, und zwar bei jedem Skandal aufs Neue.

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