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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu EU/Russland

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Russland-Politik der EU:

Der Krieg in der der Ost-Ukraine ist Teil einer großen Auseinandersetzung um den Platz auf der Weltbühne, und Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich mit seinem Eingreifen in Syrien in eine Hauptrolle gebombt - trotz oder vielleicht gerade wegen der Sanktionen, die der Westen gegen Russland verhängt hat. Zu einer Lösung in der Ukraine tragen sie bisher nicht bei, sie würden Russland auch im Falle Syriens nicht bewegen. Es war vernünftig, dass die EU ihre Sanktionsdrohung abgeschwächt hat. Der Streit um Macht und Ansehen auf der Weltbühne kennt seit Jahren nur Verlierer. Putin hat nun eine Hauptrolle, aber mit Blut an den Händen nicht die, die er wollte; Europa und die USA verzweifeln, weil ihre Politik nicht fruchtet; und in der Ost-Ukraine und Syrien sterben weiter Menschen.

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