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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Griechenland

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die griechischen Sparbeschlüsse:

Die Griechen erleben seit Jahren nicht nur die Unfähigkeit ihrer eigenen Regierungen, das auch. Sie erleben vor allem, was es bedeutet, für eine falsche Politik, die ihre Ziele nicht erreicht, im Wortsinn zu bezahlen. Und sie wissen, wer an der Spitze derer steht, die an einem schwachen Land ein Exempel statuieren wollen: die Regierung in Berlin. Es mag sein, dass Wolfgang Schäuble immer noch glaubt, durch das Wegsparen staatlicher Handlungsfähigkeit die staatliche Handlungsfähigkeit wiederherstellen zu können. Aber die Wirklichkeit hat den Glauben längst widerlegt. Ein Wunder, dass die Griechen noch nicht in Massen nach rechts außen gewandert sind. Mutete man den Deutschen Ähnliches zu - die AfD hätte wohl längst die absolute Mehrheit.

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