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Frankfurter Rundschau: Kleiner Fortschritt

Frankfurt (ots) - Das Bürgerkiegsland Syrien liefert seit langem wieder mal eine gute Nachricht. Diktator Baschar al-Assad hat die von den USA und Russland vereinbarte Waffenruhe akzeptiert. Man darf hoffen, dass nach der Feuerpause die Anfang Februar ausgesetzten Genfer Friedensgespräche fortgesetzt werden. Aber der Weg zum Frieden in Syrien ist lang und hat viele Hürden. Nur eine ist mit der Vereinbarung der Waffenruhe genommen. Die nächste beschreiben zwei Fragen. Lassen die Kriegsparteien am Samstag, 0 Uhr, die Waffen schweigen? Und wie lange? Es wäre auch ein Sieg der Diplomatie. Für ein erstes Störfeuer hat wieder das syrische Regime gesorgt. Es will weiter gegen "Terroristen" vorgehen und bedroht damit die Feuerpause. Die Diplomaten werden alleine bis zum Wochenende noch viel arbeiten müssen, damit die Waffenruhe eingehalten werden kann. Danach gilt es weitere Hürden zu nehmen. Dabei wird es auch Rückschläge geben und enttäuschte Erwartungen. Den Weg deshalb nicht zu gehen, wäre aber falsch.

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