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Frankfurter Rundschau: Show und Politik

Frankfurt (ots) - Vor vier Jahren gerieten in den USA die TV-Debatten der republikanischen Präsidentschaftsbewerber zu einer Zirkusshow. Neben Mitt Romney traten fast nur skurrile Gestalten an wie Michele Bachmann, die einen Hurrikan als "Botschaft Gottes" empfand. Kein Wunder also, dass die Republikaner dieses Mal nur wenige Debatten im Fernsehen wollten. Und dass sie auf bessere Kandidaten hofften. Lauter seriöse Senatoren und Gouverneure erklärten, dass sie Präsident werden möchten, die in Bundesstaaten erfolgreich waren, in denen sonst die Demokraten stark sind. Dann kam Donald Trump, beherrschte die Debatten mit seinem simplen Credo, dass er ein Gewinner sei, der Amerika wieder zu alter, neuer Größe führen werde, während alle seine Konkurrenten einfach Verlierer seien. Aus der Zirkus- ist so eine Reality-TV-Show geworden. Insofern haben die Medien einen Anteil daran, dass die Republikaner erstmals seit gut 50 Jahren wohl wieder einen radikalen Konservativen zum Kandidaten machen könnten.

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