Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu den Kontakten der CDU zu Pegida

Frankfurt (ots) - Gäbe es ein Handbuch zur Frage: "Wie mache ich Ausländerfeinde gesellschaftsfähig?", könnte die sächsische CDU ein ordentliches Kapitel zuliefern. Die Nonchalance, mit der sie ihre verständnisvollen Kontakte zu den Aktivisten der Pegida-Bewegung entwickelt hat, ist bestürzend. Zwar laufen immer noch ein paar tausend Demonstranten mit der geklauten Parole "Wir sind das Volk" durch Dresden, doch entfernen sie sich immer weiter von diesem Anspruch. Inzwischen haben viele verunsicherte Bürger erkannt, welchen rechtspopulistischen Rattenfängern sie da eine Weile nachgelaufen sind. (...) In der Zwischenzeit hat die CDU die Debatte noch weiter nach rechts geöffnet und den Fremdenfeinden Zugang bis in den Bundestag und die Bundesregierung geebnet. Zeit, dass die CDU-Führung, die sich aus guten Gründen von Pegida fern gehalten hat, diese Distanz in ihrer Partei auch durchsetzt.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Frankfurter Rundschau

Das könnte Sie auch interessieren: