Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Bankenunion

Frankfurt (ots) - Mit dem Rettungsschirm für Staaten und Banken, der Bankenunion sowie dem Versprechen von EZB-Chef Mario Draghi, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen aufzukaufen, nähert sich Euroland einem Gebilde, das funktionieren kann, einer Währungsunion samt Wirtschaftsunion. Was noch fehlt, ist der Ausgleichsmechanismus zwischen prosperierenden und schwächelnden Ländern sowie etwas Steuerhoheit für die europäische Ebene. Noch viel wichtiger aber ist die demokratische Fundierung auf europäischer Ebene, damit das Europäische Parlament Entscheidungen beeinflussen kann und nicht alle Macht bei Regierungschefs in Hinterzimmern liegt.

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Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
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