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Schwäbische Zeitung: "Gemeinsamer Kraftakt" - Kommentar zur Zusammenarbeit beim Thema Flüchtlinge

Ravensburg (ots) - Bisher schien es so, als behinderten und schikanierten Bund und Länder einander bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen.

Aber nun gibt es ungewohnte Töne aus Berlin: Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), will den Ländern lieber zwei Milliarden Euro anstatt einer geben. Der Chef des Bundesamtes für Migration fordert gar im Gespräch mit der "Schwäbischen Zeitung", wenn sein Amt zukünftig zügig über Asylanträge entscheide, müssten die Länder abgelehnte Bewerber auch schneller als bisher abschieben.

Dieser neue Pragmatismus bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise ist gut. Weil er Einvernehmen über die Notwendigkeit zur gemeinsamen Kraftanstrengung symbolisiert.

Nun muss nur noch in den überlasteten Kommunen ebenfalls der Eindruck entstehen, dass auch sie Teil dieser gemeinsamen Anstrengung sind. Und nicht nur Befehlsempfänger am Ende einer langen Kette.

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