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Heike Makatsch: "Glück ist gar nicht so erstrebenswert"

Cover GRAZIA 33/15, EVT: 6.8.15. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/101845 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Gruner+Jahr, GRAZIA"

Hamburg (ots) - In ihrem neuen Film "About a Girl" spielt Heike Makatsch (43) die Mutter einer heftigst pubertierenden Tochter - dabei war die Schauspielerin scheinbar erst gestern selbst noch ein Twen. In der aktuellen GRAZIA (Ausgabe 33/15, im Handel erhältlich) erinnert sich Makatsch an ihre eigene Pubertät: "Ich fand's eine ganz spannende und aufregende Zeit." Was sie damals beschäftigt hat? "John Lennon und die Beatles, Jungs, erste gefühlsmäßige Verwirrungen. Man fing an auszugehen, Cliquen zu bilden, sich abzugrenzen und für Subkulturen zu interessieren, ein Modebewusstsein zu entwickeln." Ihre Probleme teilte sie mit einem gleichaltrigen Vertrauten: "Ich hatte einen besten Freund, mit dem ich alles bequatschen konnte, wir waren eine Einheit. Durch diesen Halt fällt man nie so richtig ins Nichts." Die Dreharbeiten zu "About a Girl" gingen ihr vor allem aus einem Grund nahe: "Weil ich selbst Tochter bin. Ich dachte häufig an meine Mutter, was für Sorgen ich ihr wohl so bereitet habe. Sie war auch jung, als sie mich bekam, und hatte selbst noch viel Leben zu bewältigen."

Das Erwachsenwerden empfand Makatsch dann als etwas Positives: "Der Tod und das Wissen über die Endlichkeit unseres Daseins ist doch unser Antrieb und macht die Zeit, die uns geschenkt wird, so wertvoll." Und sie ergänzt: "Ich fühle mich in vieler Hinsicht erwachsen. Ich habe zwei Kinder, für die ich sorge, treffe all meine Entscheidungen selber und sehe mich als jemanden, der verantwortlich durchs Leben geht." Dass die herkömmlichen Lebensmodelle auf dem Prüfstand stehen, begrüßt sie sehr: "Denn dieses Vater-Mutter-Kind-Prinzip in der Dreizimmerwohnung war auch ein Irrweg. Ich hoffe, dass wir in Zukunft wieder in Großfamilien leben, die dann eben auch aus Freunden bestehen." Weil der Mensch so größere Chancen hat, glücklich zu werden? "Ich finde gar nicht, dass Glück so erstrebenswert ist. Ich strebe eher nach Erfahrungen und Erkenntnissen, danach, mich selbst besser kennen zu lernen, weniger Erwartungen erfüllen zu müssen, als nach reinem Glück."

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