Rhein-Jura Klinik

Rhein-Jura Klinik entwickelt Frühinterventionsprogramm

Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von Prof. Dr. med. Martin Bohus flossen in das Konzept des Frühinterventionsprogramms mit ein. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/101171 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Rhein-Jura Klinik"

Bad Säckingen (ots) -

60 Millionen Fehltage durch psychische Krankheiten 
Rhein-Jura Klinik entwickelt Frühinterventionsprogramm zur Behandlung
stressbedingter Depression

Damit Stress nicht zur Depression wird, müssen Symptome erkannt und 
rechtzeitig behandelt werden. Das Frühinterventionsprogramm der 
Rhein-Jura Klinik aus Bad Säckingen zielt darauf ab, Betroffene bei 
Anzeichen stressbedingter Depression frühzeitig zu behandeln und so 
eine Chronifizierung zu vermeiden.

7.704,38 Euro - so viel kostet ein psychisch erkrankter Mitarbeiter 
seinen Arbeitgeber pro Jahr. Häufige Fehlzeiten verursachen enorme 
Kosten. Doch soweit muss es nicht kommen. In enger Zusammenarbeit mit
Prof. Dr. Martin Bohus, Wissenschaftlicher Beirat, entwickelte die 
Rhein-Jura Klinik ein Frühinterventionsprogramm zur Behandlung 
stressbedingter psychischer Erkrankungen. Das Angebot richtet sich an
Menschen, die noch keine psychische Störung entwickelt haben. "Die 
Herausforderung an das Programm war und ist, dass es sowohl 
wissenschaftlich als auch einfach zu vermitteln sein muss. Es soll 
kein Aufklärungsprogramm, sondern ein Trainingsprogramm sein, sodass 
die Faktoren, die zur psychischen Stabilität beitragen, nicht nur 
erkannt, sondern trainiert werden", so Bohus. 

In einem fünfwöchigen Basis-Aufenthalt werden Betroffene mit 
verschiedenen Behandlungsansätzen aktiv dabei unterstützt, ihren 
Lebensstil und ihre Einstellung nachhaltig zu ändern, um eine 
Chronifizierung zu vermeiden. Das Frühinterventionsprogramm 
beinhaltet vielfältige Maßnahmen wie zum Beispiel Training von 
Achtsamkeit und Akzeptanz, Stressreduktion durch 
Problemlösetechniken, Kommunikationsstrategien oder körperliche 
Aktivitäten. "In einer Evaluation von 2 000 Teilnehmern eines 
ähnlichen Programms konnten wir den Erfolg nachweisen. Es wurden 
signifikante Verbesserungen in der Psychopathologie und der 
Lebenszufriedenheit erreicht. Typische Symptome wie Ängstlichkeit, 
Depressivität, Gedankenkreisen oder Instabilität haben sich deutlich 
verringert", so Martin Bohus.

97 Prozent mehr psychische Erkrankungen bei Mitarbeitern in den 
letzten sieben Jahren. Stressbedingte Depression - das ist 
Deutschlands Volkskrankheit Nummer 1. Oft werden die Belastungen und 
Erschöpfungszustände mit Burnout-Symptomen oder fehlender 
Work-Life-Balance verwechselt. Dabei leiden die Betroffenen aus 
klinischer Sicht bereits an einer manifesten psychischen Störung. 
Werden Symptome früh erkannt und ernst genommen, besteht bei 
effektiver Therapie eine gute Prognose. Bei vielen Teilnehmern 
konnten nachweisliche Fortschritte festgestellt werden: "Mir ging es 
schon seit zwei Jahren nicht mehr gut. Ich litt besonders unter 
Schlafstörungen und Angstzuständen. Nach zwei Angstattacken im Urlaub
überwies mich mein Hausarzt an die Rhein-Jura Klinik. Schon während 
dem Aufenthalt besserten sich meine Symptome. Jetzt weiß ich, wie ich
im Alltag mit Stress umgehen muss. Ich höre auf meinen Körper", so 
Wolfgang D. (Name von der Red. geändert), einer der Teilnehmer. Viele
Betroffene machen ihre Arbeitsplatzsituation für ihr Befinden 
verantwortlich. Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Verlust 
von Interessen, häufige Fehlzeiten oder körperliche Schwäche werden 
dennoch nicht als Anzeichen einer stressbedingten psychischen 
Erkrankung erkannt. Das Frühinterventionsprogramm der Rhein-Jura 
Klinik aus Bad Säckingen zielt darauf ab, diese Anzeichen 
stressbedingter Depression frühzeitig zu behandeln und so eine 
Chronifizierung zu vermeiden.

Ausführliche Informationen finden Sie im dazugehörigen Blog-Artikel 
unter http://www.rhein-jura-klinik.de/blog/.

Auf http://www.rhein-jura-klinik.de finden Interessierte umfangreiche
Informationen zum Frühinterventionsprogramm. 

Über die Rhein-Jura Klinik
Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, 
Psychosomatik und Psychotherapie in Bad Säckingen. Die medizinischen 
Schwerpunkte sind vor allem Depression, Schlafstörungen, 
Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, 
Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Auf der Basis 
neuester medizinischer Entwicklungen orientiert sich das Team 
überwiegend an der Verhaltenstherapie oder systemischen 
Therapieansätzen, welche sich bei vielen der genannten Indikationen 
als wirkungsvoll erweisen. Die Universitätsklinik Freiburg 
unterstützt und berät als Kooperationspartner in der raschen 
Umsetzung neuester wissenschaftlicher Ergebnisse und 
Therapieverfahren. 

Pressekontakt:

Sabine Pirnay-Kromer
Kaufmännische Leiterin
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen
Tel.: + 49 (0) 7761 / 5600 0
Email: s.pirnay@rhein-jura-klinik.de
Internet: www.rhein-jura-klinik.de

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