Der Schlenker zum Kollegen
Fahrgemeinschaften zur Arbeit sind gesetzlich unfallversichert

Berlin (ots) - Wer in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit fährt, ist über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert - auch wenn Mitfahrerinnen und Mitfahrer abseits der direkten Route aufgesammelt oder wieder abgesetzt werden. Darauf macht die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift DGUV Arbeit und Gesundheit aufmerksam.

Die Vorteile von Fahrgemeinschaften liegen auf der Hand: Die Mitglieder sparen Kosten, schonen die Umwelt und haben nette Gesellschaft - aber wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus?

In der Regel gilt: Nur der direkte Weg zur Arbeit ist versichert, für Fahrgemeinschaften gibt es aber Ausnahmen. "Mitglieder von Fahrgemeinschaften sind auch dann gesetzlich unfallversichert, wenn sie nicht zusammen von einem Treffpunkt aus starten", erklärt Gerd-Peter Schoenfeldt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft. Die Reihenfolge sollte allerdings so gewählt werden, dass sich die Fahrt nicht unnötig verlängert.

Auch wer einen Stau umfährt, gefährdet nicht seinen Versicherungsschutz. Wer aber einen Schlenker macht, um Brötchen zu kaufen oder ins Schwimmbad zu fahren, ist nicht mehr gesetzlich unfallversichert.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe:

   - Dokumentarfilm "Gold" - Die Deutsche Gesetzliche 
     Unfallversicherung unterstützt einen Dokumentarfilm über
     paralympische Athleten 
   - Rückenprävention - Anlässlich des Starts der Präventionskampagne
     "Denk an mich. Dein Rücken" der Berufsgenossenschaften und 
     Unfallkassen beleuchtet DGUV Arbeit und Gesundheit das Thema
     Rückengesundheit bei der Arbeit mit einer Reportage von der
     Gepäckabfertigung am Frankfurter Flughafen 

DGUV Arbeit und Gesundheit ist das Magazin für ein sicheres und gesundes Berufsleben. Es erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von mehr als 300.000 Exemplaren.

Pressekontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
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