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Berliner Zeitung: Kommentar zu den Pegida-Pöbeleien in Dresden am Tag der Deutschen Einheit

Berlin (ots) - Ministerpräsident Stanislaw Tillich ist deutlich mehr Teil des Problems als der Lösung. Stets verurteilt er brav, was wieder vorgefallen ist, so auch am Montag. Aber er kommt meist als Letzter, ob in Bautzen oder Clausnitz oder Freital oder Heidenau. Tillichs Klotz am Bein ist seine CDU. Er kann ihr nicht mehr trauen. Sachsens Union, seit 1990 an der Regierung, seit 2014 mit der SPD, unter Biedenkopf lange erfolgsverwöhnt bis selbstherrlich, fasert nun unübersehbar an ihrem rechten Rand aus. Es gibt Christdemokraten, die offen mit der AfD liebäugeln, deren Wortwahl übernehmen und von "Umvolkung" reden. Vermutlich gibt es sogar mehr Sympathisanten des Ungarn Viktor Orbán in der sächsischen CDU als von Angela Merkel.

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