Hochschulrecht-Anwalt zum Plagiat: Schavan wird vor Gericht ihren Doktor-Titel zurückbekommen

Hochschulrecht-Anwalt zum Plagiat: Schavan wird vor Gericht ihren Doktor-Titel zurückbekommen
Dirk Naumann zu Grünberg, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Verwaltungsrecht | Naumann zu Grünberg Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Schwerpunktkanzlei für Hochschul, Prüfungs- und Berufsrecht | Innocentiastrasse 23 | 20144 Hamburg | Telefon (040) 413 087 50 | Telefax (040) 413 08751 | eMail: info@uni-recht.de | Internet www.uni-recht.de | ...
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Hamburg/Berlin (ots) - Plagiatsvorwürfe werden immer häufiger. Prominente und normale Bürger sind betroffen. Vom Bachelor-Studenten bis zum Doktoranden, vom Bürgermeister bis zum Konzernchef wächst die Sorge um den Hochschul-Abschluss und den Titel. Selbst Hochschullehrer sind vor selbsternannten Plagiatsjägern nicht mehr sicher, die ihnen die akademischen Grade wegnehmen wollen.

"Wir beobachten die starke Zunahme von Plagiatsvorwürfen", sagt Rechtsanwalt Dirk Naumann zu Grünberg, der sich auf Hochschulrecht und Prüfungsanfechtungen spezialisiert hat: "Zum einen lassen Universitäten immer mehr Prüflinge mit dem Vorwurf eines Plagiats durchfallen oder nehmen Arbeiten nicht zur Bewertung an. Zum anderen gibt es immer mehr private Plagiatsjäger, die nach vermeintlichen Schwachstellen suchen und den Betroffenen an den öffentlichen Pranger stellen wollen. Das ist schlicht und einfach Niedertracht unter dem Vorwand einer wissenschaftlichen Qualitätskontrolle."

Dass ungenaue Zitate oder "Copy and paste" nicht dem wissenschaftlichen Standard genügen, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch müssen Universitäten auch rechtsstaatliche Standards einhalten, wenn sie den schwerwiegenden Vorwurfs eines Plagiats erheben. Ein ungenaues Zitat ist noch lange kein Plagiat. Und eine Arbeit, die jahrelang zurückliegt, darf nicht anonymen Erpressern dazu dienen, Karriere und Leistung eines anderen zu ruinieren. Neben formalen Verfahrensvoraussetzungen wie z.B. Anhörung sind Hochschulen auch zur Betreuung ihrer Prüflinge verpflichtet. Und sie müssen als staatliche Einrichtungen auch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sowie ein faires Prüfungsverfahren gewährleisten.

"Der Fall Schavan zeigt, dass sich Universitäten schnell von anonymen Denunzianten zu einer Hexenjagd verleiten lassen - und dabei vergessen, dass sie grundrechtsverpflichtet sind", sagt Rechtsanwalt Naumann zu Grünberg, und ist sich sicher: "Schavan wird ihren Doktortitel vor Gericht zurückerhalten, denn die Universität Düsseldorf hat verfahrensfehlerhaft und unverhältnismäßig entscheiden. Die prüfungsrechtliche Rechtsprechung macht hier klare Vorgaben." Er rät daher Betroffenen, sich nicht einschüchtern oder gar erpressen zu lassen. Selbst wenn man bei kritischer Prüfung seiner eigenen Arbeit Fehler oder Ungenauigkeiten entdeckt, ist es noch nicht zu spät. Naumann zu Grünberg empfiehlt, vorsorglich eine Abwehr-Strategie vorzubereiten, um den anonymen Inquisitoren und ihren willfährigen Helfern in den Universitätsverwaltungen schnell etwas entgegenhalten zu können, wenn der Tag X kommt. "Neben unseren Fachanwälten arbeiten erfahrene Hochschullehrer an Abwehrstrategien mit, um Plagiatsvorwürfe auch durch wissenschaftliche Gutachten zu entkräften", sagt Rechtsanwalt Naumann zu Grünberg, der mit seinen Kollegen von Hamburg aus Mandanten in allen Teilen Deutschlands betreut.

Pressekontakt:

Kostenfreie Info-Broschüren und weitere Informationen zu Chancen, 
Kosten und Dauer eines prüfungsrechtlichen Verfahrens können auf der
Internet-Seite www.uni-recht.de angefordert werden.

Dennis Hillemann, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Verwaltungsrecht
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Schwerpunktkanzlei für Hochschul-, Prüfungs- und Berufsrecht mit
Erfahrung in über 8.000 hochschulrechtlichen Verfahren, insbesondere
in Studienplatzklagen und Prüfungsanfechtungen.

Die Kanzlei vertritt Mandanten bundesweit aus allen Teilen
Deutschlands und dem Ausland.

Über Rechtsanwalt Dirk Naumann zu Grünberg ist als bekannten
Hochschulrecht-Anwalt bereits in den ARD-Tagesthemen sowie in
Focus, Spiegel, Berliner Morgenpost, Kölner Express und zahlreichen
anderen Medien berichtet worden.

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