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Gerechtigkeitsforscher Markus Schollmeyer rät den Sponsoren des DFB und der FIFA von der Teilnahme an der WM in Katar 2022 ab

Hannover/München (ots) - Im Interview mit Kapitalerhöhungen.de spricht der Gerechtigkeitsforscher Markus Schollmeyer vom Aequalitas Institut für Gerechtigkeitsforschung aus aktuellem Anlass über die Verhältnisse in Katar im Zusammenhang mit der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2022. Am vergangenen Wochenende wurde öffentlich bekannt, dass bereits 382 Arbeiter aus Nepal im Zusammenhang mit Bauarbeiten der Großveranstaltung ums Leben gekommen sind.

Als Kooperationspartner der Ludwig-Maximilian-Universität in München im Bereich marktorientierte Unternehmensführung, betreibt Schollmeyer Gerechtigkeitsforschung und berät Unternehmen und Institutionen bei Fragen rund um die Themen Business Ethics, Corporate Social Responsibility und Compliance im Rahmen des Business Developments.

"Fairplay, was die FIFA ja predigt und wegsehen bei Menschenrechtsverletzungen passen nicht wirklich zusammen. Und den Schuh ziehen sich dann die Sponsoren gleich mit an. Sicher kein gutes Image, da hilft auch die verblassende Strahlkraft des Sports nicht mehr", so Schollmeyer. Der Experte für Gerechtigkeitsforschung sieht in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu der aktuellen Diskussion um den ADAC: "Mächtige Vereine verraten ihre Werte und auch Mitglieder."

Hinsichtlich des Umganges der Spieler und Trainer der Nationalmannschaften in dieser Angelegenheit hat Schollmeyer einen interessanten Ansatz: "Unsere Nationalmannschaft ist sehr weltoffen und liberal, wie man am Umgang mit Hitzelsperger und seinem Outing sieht. Vielleicht sollte man die Spieler mal fragen, ob sie auf blutgetränktem Rasen spielen wollen."

Für die Aufarbeitung der Umstände der vielen Todesopfer nimmt Schollmeyer die FIFA in die Pflicht: "Es ist die FIFA, die eine WM vergibt und ausrichtet. Irgendwann muss man es doch selbst merken, dass da was nicht stimmt."

Das vollständige Interview mit weiteren Informationen von Schollmeyer finden Sie unter: www.kapitalerhoehungen.de/Exklusive-Interviews

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