Menschen mit seltene Erkrankungen haben mehr Aufmerksamkeit verdient

Menschen mit seltene Erkrankungen haben mehr Aufmerksamkeit verdient
Themen: Verbände Pharmaindustrie Medizin Gesundheit

Technische Details

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Erstellt am: 26.02.2013


Bildinformationen

Firma: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (newsroom)
Meldungstitel: Menschen mit seltene Erkrankungen haben mehr Aufmerksamkeit verdient
Bildüberschrift: Menschen mit seltene Erkrankungen haben mehr Aufmerksamkeit verdient
Bildrechte: BPI Bundesverband der Pharmazeut
Fotograf: BPI e.V.
Objektbeschreibung: Kampf den seltenen Leiden! Seit im Jahr 2000 die neue Orphan Drug Verordnung mit ihren Zulassungserleichterungen in Kraft trat, nahm die Forschung im Bereich der seltenen Erkrankungen stark zu. Mehr als 60 Spezialpräparate wurden seitdem zugelassen und allein im Jahr 2012 kamen neun neue Arzneimittel gegen seltene Leiden auf den Markt. Die einzelnen Wirkstoffe werden in der Fachwelt den sogenannten ATC-Kategorien (Anatomisch-Therapeutisch-Chemisches-Klassifikationssystem) zugeordnet, um zu verdeutlichen, auf welche körperlichen Mechanismen sie einwirken. Die mit Abstand meisten seit 2001 zugelassenen Orphan Drugs sind demnach sogenannte "Antineoplastische und immunmodulierende Mittel". Dazu gehören neben Krebsmitteln auch Hormone, immunstimulierende und immununterdrückende Substanzen. Zahlreiche aktuelle Innovationen im Orphan Drug Bereich kommen außerdem aus dem Bereich des "Alimentären Systems und des Stoffwech-sels", wie zum Beispiel Gallen- und Lebertherapeutika oder Antidiabetika. Leider stehen für viele der zahlreichen seltenen Erkrankungen bisher immer noch keine speziellen Therapien und Medikamente zur Verfügung, aber die steigende Forschungsintensität macht Hoffnung. Erfreulich ist, dass sich insbesondere die Biotechbranche zunehmend für die Entwicklung von Orphan Drugs interessiert. Mittlerweile ist sogar die erste Gentherapie zur Behandlung einer seltenen Stoffwechselkrankheit zugelassen worden. Dabei wird den Patienten das defekte Gen für ein Enzym ersetzt, das sie aufgrund eines genetischen Defekts nicht selbst bilden können. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie"
Aufnahmeort: Berlin
Aufnahmeprovinz: Berlin
Aufnahmeland: Deutschland