Polizei Düren

POL-DN: 07011905 Sturmtief "Kyrill" verursachte viele Gefahrenstellen

    Kreis Düren (ots) - Die Auswirkungen durch das Sturmtief, das am Donnerstag über Deutschland hinweg zog, führten bei der Polizei im Kreis Düren bis zum Freitagmorgen zu insgesamt 158 Einsätzen. Nach bisherigen Feststellungen wurden Personen dabei nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wird jedoch auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

    Die hohe Einsatzzahl ist überwiegend auf umgestürzte Bäume und beschädigte Verkehrszeichen, verwehte Baustellenabsperrungen sowie herunter gestürzte Dachziegel zurück zu führen. Die Feuerwehren, das THW und weitere kommunale Dienststellen waren zur Beseitigung der großen Anzahl von Gefahrenstellen ebenfalls im Einsatz.

    Gegen 18.30 Uhr kam es zu einem Sturmschaden in der Gemeinde Niederzier. Eine Tanne war auf einen ordnungsgemäß montierten Gastank gestürzt und hatte das Entnahmeventil beschädigt. Dadurch konnte Gas aus dem Behältnis unkontrolliert austreten. Bei einer sofort eingerichteten Absperrung mussten auch mehr als 20 Personen aus ihren Häusern evakuiert werden. Nachdem die Feuerwehr den Schaden behoben hatte, konnte die Bewohner der betroffenen Gebäude nach etwa zwei Stunden wieder in ihre Wohnungen zurück kehren.

    Die Aufräumarbeiten nach dem Abziehen des Sturmes dauerten auch am Freitagmorgen noch an. Im Bereich von Simonskall, auf der L 249 südlich von Heimbach und auf der L 12 zwischen Schevenhütte und Gürzenich waren die Fahrbahnen zeitweise noch für den Fahrzeugverkehr gesperrt.


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