Polizei Düren

POL-DN: 0408255 Nach Verkehrsunfällen in die Ausnüchterungszelle

    Düren (ots) - Jülich - Eine 68 Jahre alte Frau aus Jülich befuhr am Dienstagmittag, gegen 11.50 Uhr, mit ihrem Pkw die Aachener Landstraße von Jülich in Richtung Aldenhoven. An der Einmündung in den Kreisverkehr B 56 / L 136 musste sie zunächst verkehrsbedingt anhalten. Nachdem für sie ein Einbiegen möglich war, fuhr sie weiter. Als sie sich im Kreisel befand, wurde ihr Pkw plötzlich von hinten gerammt. Der Fahrer eines roten Mitsubishi war bei dem Versuch, sie zu überholen, aufgefahren. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, beschleunigte der Verursacher seine Fahrt und drehte mit quietschenden Reifen eine Runde im Kreisverkehr. Hierbei fuhr er auf den Pkw eines 20-Jährigen aus Jülich auf. Auch jetzt setzte der unbekannte Verkehrsteilnehmer seine Fahrt fort, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern und fuhr in Richtung Lindenrondell davon. Die Geschädigten konnten den hinzugerufenen Polizeibeamten das amtliche Kennzeichen mitteilen und eine Beschreibung des Fahrers abgeben.

Während der Unfallaufnahme erreichte die Beamten die Mitteilung, dass auf der Zufahrt Brückenkopfpark / Rurauenstraße nach einem Verkehrsunfall ein Pkw stehe. Der Fahrer sei nicht ansprechbar. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich um den Unfallflüchtigen mit dem roten Mitsubishi handelte. Auf Grund der Unfallspuren war er auf seiner Flucht in Richtung Brückenkopfpark an der BAB-Unterführung in einer Rechtskurve geradeaus gefahren, hatte die Mittelinsel und ein Verkehrszeichen überrollt und war gegen eine Absperrbake am Fahrbahnrand geprallt. Danach setzte er sein Fahrzeug zurück und fuhr über die Rurauenstraße in Richtung Koslar weiter. In einer weiteren Rechtskurve fuhr er abermals geradeaus, überfuhr die im Kurvenbereich aufgestellten Warnbaken und wühlte die angrenzende Rasenfläche auf. Von dort setzte er seine Flucht in Richtung Verkehrsübungsplatz fort. Etwa 50 Meter weiter wurde das Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand stehend aufgefunden. Der Fahrer saß regungslos hinter dem Steuer. Als die Polizeibeamten ihn ansprachen, wirkte er völlig orientierungslos und hochgradig alkoholisiert. Im Fahrzeug lag eine fast leere Wodkaflasche. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 51 Jahre alten Mann aus Bergheim. Bei den Unfällen hatte er sich leichte Schnittwunden im Gesicht und eine Prellung am Kopf zugezogen, da er ohne angelegten Sicherheitsgurt gefahren war. Für die Fahrt ins Krankenhaus wurden ihm Handfesseln angelegt, da er unkontrolliert um sich schlug. Im Krankenhaus wurden seine Verletzungen ambulant behandelt. Zur Feststellung seines Blutalkohols wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Weiterhin stellte der behandelnde Arzt eine Haftfähigkeitsbescheinigung aus, so dass der Betroffene zur Ausnüchterung  und zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam bei der Polizeiinspektion Jülich zugeführt werden konnte. Sein Führerschein wurde sichergestellt, der Pkw wurde eingeschleppt./me

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