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Polizei Düren

POL-DN: Mehr als genug

Düren (ots)

Einen 29 Jahre alten Mann aus Düren nahmen Polizeibeamte am späten Montagabend auf der Valencienner Straße in Gewahrsam. Er war im Laufe des Tages mehrfach in Erscheinung getreten. Am Ende musste er in eine Klinik eingewiesen werden.

Bereits am Nachmittag meldeten Zeugen ein Körperverletzungsdelikt auf der Kölnstraße. Gegen 17:35 Uhr war hier der Beschuldigte mit einem 23-jährigen Dürener aneinander geraten. In Folge einer verbalen Auseinandersetzung griffen sich die Streitenden körperlich an. Hierbei warf der ältere der beiden sogar eine Flasche nach seinem Kontrahenten. Letztliche trennten sich die Männer und sahen sich beide einer Strafanzeige wegen Körperverletzung gegenüber.

Gegen 20:10 Uhr erhielt die Polizei dann Kenntnis von einer verdächtigen Person: diese hatte von Sicherheitskräften verlangt, ihr Zutritt zu einer Flüchtlingsunterkunft Im Eichenbruch zu gewähren. Die Angestellten verweigerten dies, woraufhin der Unbekannte ausfallend wurde. Er verlangte von den Mitarbeitern, sich mit ihm zu schlagen und entfernte sich mit dem von ihm genutzten Pkw erst, als die Sicherheitskräfte besonnen reagierten und die Polizei alarmierten. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass es sich bei dem Provokateur um den 29-Jährigen handelte, der bereits etwa zweieinhalb Stunden zuvor Beteiligter der Schlägerei auf der Kölnstraße gewesen war. Da er sich bereits zu dieser Zeit alkoholisiert gezeigt, einen Atemalkoholtest allerdings abgelehnt hatte, bestand nun der Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinflusses.

Sofort leiteten die Beamten Fahndungsmaßnahmen ein - mit Erfolg: gegen 21:45 Uhr konnte der Wagen, mit dem der Dürener vor der Flüchtlingsunterkunft erschienen war, auf der Valencienner Straße aufgefunden werden. Er selbst hielt sich zu dieser Zeit an seiner Wohnanschrift auf und konnte dort in Gewahrsam genommen werden.

Bis zum Abschluss aller Maßnahmen bedrohte er die eingesetzten Kräfte fortwährend. Selbst dem Arzt gegenüber, der ihm anschließend auf der Polizeiwache mehrere Blutproben entnahm, benahm sich der 29-Jährige verhaltensauffällig. Es entstand der Verdacht, dass er neben Alkohol auch Betäubungsmittel konsumiert haben könnte.

Das Durchführen eines Drogenvortests war mit dem Mann aber nicht möglich. Lediglich mit einem freiwilligen Alcotest erklärte der Beschuldigte sich nun einverstanden. Dieser ergab einen Wert von 0,32 Promille.

Während die Polizeibeamten eine weitere, umfangreiche Strafanzeige gegen den Delinquenten fertigten, wurde der Mann in ärztliche Behandlung überstellt.

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Telefon: 02421 949-1100
Fax: 02421 949-1199

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