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Polizei Düren

POL-DN: 010810 -7- (Kreis Düren) Polizei schlägt Alarm - Kinderunfälle um fast 50 % gestiegen -

Düren (ots)

010810 -7- (Kreis Düren) Polizei schlägt Alarm
- Kinderunfälle um fast 50 % gestiegen -
Kreis Düren - Für die Polizei alarmierend sind die Aussagen
der Verkehrsunfallstatistik für die ersten 7 Monate für den
Bereich der sog. Kinderunfälle, bei denen Kinder im Schulalter
zu Schaden gekommen sind. Aus der Unfallanalyse dieser Unfälle
ergibt sich, dass sowohl die Fahrzeugführer oft nicht die
geforderte besondere Rücksicht auf Kinder im Straßenverkehr
nehmen als auch die Kinder auf die Teilnahme am Straßenverkehr
durch die Erzieher nicht nachdrücklich vorbereitet sind. PD
Eismar: «Bei allem Schutz, die der Gesetzgeber den Kindern im
Straßenverkehr zukommen lässt und den erwachsenen
Verkehrsteilnehmern abfordert, ist die aktive Mitwirkung der
Erzieher bei der Vorbereitung der Kinder auf die Gefahren des
Straßenverkehrs und Vermitteln von Verhaltenshilfen
unverzichtbar - für mich eine elterliche Pflicht.»
Zahlen sollen wachrütteln
Entgegen dem positiven Landestrend, wo die Zahl der
verletzten Kinder im 1. Halbjahr im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 10,3 % zurückging, ist die Zahl der
verunglückten Kinder im Kreis Düren von - 96- auf - 117 - um
21,9 % angestiegen. Besonders dramatisch ist dabei, dass die
Zahl der Kinder, die in diesem Zeitraum aktiv als Fußgänger oder
Radfahrer bei Unfällen verletzt wurden, von -53- auf - 80-
anstieg, was einer Steigerung von 50, 9 % entspricht. Wie
alarmierend die Fakten sind, lässt sich aus der Unfallstatistik
für den Ferienmonat Juli ablesen. Wurden im letzten Jahr im
Urlaubsmonat kreisweit - 3 - Kinder bei Verkehrunfällen
verletzt, waren es in diesem Jahr -17- Kinder. Bei diesen
Unfällen war nach polizeilichen Feststellungen in -9- Fällen das
Fehlverhaltes des Kindes unfallverursachend. Die Kinder waren in
-5- Fällen als Fußgänger und in -12- Fällen als Radfahrer
unterwegs.
Eltern sollten sich gefordert fühlen
Die Polizei versucht seit Jahren durch eine Palette von
Verkehrserziehungsmaßnahmen, die schon im Kindergartenalter
ansetzen, die Kinder auf die Teilnahe am Straßenverkehr
vorzubereiten. Diese Bemühungen müssen jedoch langfristig ins
Leere laufen, wenn die Kinder durch Lernen am Vorbild von den
Eltern falsche Verhaltensweise im Straßenverkehr übernehmen.
Außerdem kann die polizeiliche Verkehrserziehung der Kinder nur
Grundlagen für richtiges Verhalten legen. Die Vertiefung in
diesem Bereich muss von den Erziehern geleistet werden. Die
Tatsache, dass in fast der Hälfte der Verkehrsunfälle, bei denen
Kinder verletzt wurden, die Unfallursache von diesen ausging,
sollte für Erzieher Anlass genug sein, gemeinsam mit ihren
Kindern an diesem Problem zu arbeiten. Nur so können Kinder vor
Schaden bewahrt werden. «Kinder erziehen heißt auch, sie zu
verkehrsgerechtem Verhalten erziehen.»(hwr)
ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Düren

Rückfragen bitte an:

Pressestelle Polizei Düren
Kreispolizeibehörde Düren VL2.2
Telefon: 02421-949 345
Fax: 02421-949 349

Original-Content von: Polizei Düren, übermittelt durch news aktuell

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