Polizeidirektion Göttingen

POL-GOE: (149/2014) Streit zweier Großfamilien eskaliert in Grone - Familienstreitigkeiten als Auslöser, mehrere Funkstreifen im Einsatz

Göttingen (ots) - Göttingen, Stadtteil Grone, Sollingstraße Samstag, 8. März 2014, gegen 21.30 Uhr

GÖTTINGEN (jk) - Der Streit zweier libanesischer Großfamilien aus Northeim und Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) ist am Samstagabend (08.03.14) gegen 21.30 Uhr vor dem Wohnhaus weiterer Familienmitglieder in Göttingen-Grone eskaliert.

Nach den bisherigen Ermittlungen waren an der körperlichen Auseinandersetzung, deren genauer Ablauf im Detail noch nicht geklärt ist, mehrere Personen beteiligt.

Ein 29 Jahre alter Mann aus Northeim wurde dabei nach eigenen Angaben von einem Kontrahenten durch Schläge mit einem unbekannten Gegenstand verletzt. Er wurde in ein Göttinger Krankenhaus gebracht, aus dem er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte.

Erste Hinweise, nach denen im Rahmen der Auseinandersetzung auch ein Schuss aus einer nicht näher bestimmbaren Waffe gefallen sein soll, haben sich bislang nicht bestätigt. Entsprechende Spuren wurden bei der kriminalpolizeilichen Tatortbefundaufnahme bislang nicht gefunden. Die polizeilichen Maßnahmen am Tatort werden zumindest im Laufe des heutigen Tages (Montag) fortgesetzt.

Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Situation und der hohen Emotionalität der angetroffenen Familienmitgleider gestaltete sich die Sachverhaltsaufnahme für die alarmierten Funkstreifenwagen am Samstagabend sehr schwierig.

Noch immer ist der eigentliche Auslöser des Streites deshalb unbekannt. Er wird nach derzeitigen Erkenntnissen aber in innerfamiliären Problemen vermutet.

Um die genauen Hintergründe zu klären und auch den Geschehensablauf zu rekonstruieren, haben Beamte des 1. Fachkommissariats noch Samstagnacht sofort mit den Befragungen der beteiligten Familienangehörigen begonnen, im weiteren Verlauf über das Wochenende Anwohnerbefragungen durchgeführt und den Tatort vom 5. Fachkommissariat spurentechnisch begutachten lassen.

Die Ermittlungen dauern an.

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