Polizeidirektion Göttingen

POL-GOE: (63/2014) Polizei Göttingen geht gegen illegale Spendensammler vor - Vier Tatverdächtige in zwei Tagen ermittelt

Göttingen (ots) - Göttingen, Innenstadt Mittwoch, 29.01.14 und Donnerstag, 30.01.14

GÖTTINGEN (jk) - Die Polizei Göttingen hat am Donnerstagvormittag (30.01.14) in der Göttinger Innenstadt drei mutmaßliche illegale Spendensammler aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont dingfest gemacht.

Bereits am Mittwochvormittag (29.01.14) gegen 11.40 Uhr hatten Ermittler einen 17 Jahre alten Jugendlichen aus demselben Landkreis dabei beobachtet, wie er an einer Bushaltestelle an der Weender Straße mehrere Passanten ansprach und versuchte, Spendengelder für eine fiktive gemeinnützige Organisation zu erlangen. Bei der Überprüfung des mutmaßlichen Betrügers stießen die Beamten auf ca. 20 Euro Spendengeld. Es wurde genauso beschlagnahmt wie das mitgeführte Klemmbrett mitsamt Kugelschreiber. Gegen den 17-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet und ein Platzverweis ausgesprochen.

Die drei anderen 20, 21 und 23 Jahre alten mutmaßlichen Spendenbetrüger gerieten am darauffolgenden Donnerstagvormittag (30.01.14) gegen 11.50 Uhr in der Lange-Geismar-Straße in Höhe eines Telefongeschäftes ins Visier der Polizei, weil auch sie Personen ansprachen und um Spenden für behinderte Menschen baten.

Als die Polizisten die Verdächtigen überprüfen wollten, ergriffen sie die Flucht und rannten in Richtung Nikolaistraße/Wallanlagen davon. Weit kam das Trio allerdings nicht. Auf einem Parkplatz an der Bürgerstraße wurden die drei Gesuchten wenig später von einer Funkstreife im Rahmen der Fahndung an einem Audi A 4 mit französischen Kennzeichen ergriffen.

Bargeld fand sich bei den drei Männern nicht. In einem Gebüsch in der Nähe einer Gaststätte in der Hospitalstraße aber stießen die Ermittler auf die während der Flucht weggeworfene gefälschte Spendenliste.

Die mutmaßlichen Betrüger wurden vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt. Anschließend kamen sie auf freien Fuß. Auch gegen sie wird jetzt weiter ermittelt.

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