Bundespolizeiinspektion Magdeburg

BPOLI MD: Zug stoppt vor 18-Jährigem

Magdeburg (ots) - Am 16.07.2016, gegen 16:00 Uhr musste im Bereich des Bahnhofes Buckau in Magdeburg der Triebfahrzeugführer eines Intercity-Zuges eine Gefahrenbremsung einleiten.Glücklicherweise sah der Triebfahrzeugführer kurz zuvor einen jungen Mann, der in den Gleisen herumlief und auf kein ein Warnsignal des Zuges reagierte. Der Zug erfasste den 18-Jährigen nicht, sondern blieb vor ihm stehen. Sofort wurde die Bundespolizei vom Hauptbahnhof Magdeburg verständigt, die den 18-jährigen Verursacher noch am Bahnhof Buckau stellte. Er wurde eindringlich durch die Beamten auf die Gefahren durch einen unberechtigten Aufenthalt in den Gleisen hingewiesen und belehrt. Er wird nun mit einer Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen müssen. Nachfolgende Züge erhielten durch den Zwischenfall 23 Minuten Verspätung. Neben der Lebensgefahr, die ein Aufenthalt in den Gleisen in sich birgt, kann es in solchen Fällen auch zu zivilen Regressansprüchen der Deutschen Bahn AG kommen. Durch die erforderlichen Streckensperrungen verspäten sich nachfolgende Züge teilweise erheblich. Da dieser Sachverhalt leider keinen Einzelfall darstellt, bittet die Bundespolizei darum, dass Kinder und Jugendliche wiederholt auf die Gefahren auf Bahnanlagen und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hingewiesen werden. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg eines Zuges bei 100km/h beträgt bis zu 1000 Metern. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.   

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