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Bundespolizeiinspektion Erfurt

BPOLI EF: Illegale Migration: Bilanz der Bundespolizei in Thüringen für das Jahr 2015

BPOLI EF: Illegale Migration: Bilanz der Bundespolizei in Thüringen für das Jahr 2015
Streife der Bundespolizei im Erfurter Flughafen

Thüringen / Erfurt (ots) - Die Bundespolizeiinspektion Erfurt blickt, dem allgemeinen Trend folgend, auf ein Jahr 2015 mit zahlreichen Feststellungen illegaler Migranten zurück. Insgesamt stellten Einsatzkräfte rund 1.350 Personen fest, die nicht über die erforderlichen Dokumente für Einreise und Aufenthalt verfügten. Dies stellt eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr dar, wo es lediglich 52 Personen waren, die unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist waren und in Thüringen festgestellt wurden. Im Jahr 2015 wurden illegale Migranten aus 22 Nationen, hauptsächlich den weltweiten Krisenregionen, durch die Bundespolizei in Thüringen registriert. Darüber hinaus waren es einige staatenlose Personen. Während im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres 150 illegale Migranten aufgegriffen wurden, nahmen ab Juli 2015 die Feststellungszahlen deutlich zu und erreichten im Monat September mit 334 Feststellungen ihren Höhepunkt. Aufgeschlüsselt ergaben sich folgende Feststellungszahlen: Juli - 53, August - 211, Oktober - 267, November - 289 und Dezember 82. Das Gros der illegal Eingereisten, die von der Bundepolizei erkennungsdienstlich behandelt wurden, stammt dabei aus den Herkunftsländern Syrien (745), Afghanistan (242) und dem Irak (160). Staatsangehörige aus diesen Ländern wurden oft im Familienverband, jedoch auch zahlreiche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, meist aus Afghanistan, festgestellt. Die Feststellungen erfolgten überwiegend auf dem Hauptbahnhöfen Erfurt, Gera und Saalfeld sowie in aus Süddeutschland kommenden Reisezügen. Zahlreiche Migranten meldeten sich auch selbstständig bei den Dienststellen der Bundespolizei. Durch die Bundespolizei wurde, nach entsprechender Prüfung des Einzelfalles, die strafrechtliche Bearbeitung und erkennungsdienstliche Registrierung durchgeführt. Alle Personen, die ein Schutzersuchen stellten, leitete die Bundespolizei an die zuständigen Stellen weiter. Von dort aus wurde dann jeweils das weitere Asylverfahren betrieben. Die unbegleiteten Minderjährigen wurden in die Obhut der zuständigen Jugendämter übergeben.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Erfurt
Michael Oettel
Telefon: 0361 65983 - 521
E-Mail: michael.oettel@polizei.bund.de
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