Bundespolizeiinspektion Klingenthal

BPOLI KLT: Waffen, Drogen und gefährliche Körperverletzung - Feststellungen der Bundespolizei am vergangenen Wochenende im Erzgebirge

sichergestellte Gegenstände des vergangenen Wochenendes

Johanngeorgenstadt (ots) - Am vergangenen Wochenende stellten Bundespolizisten in Johanngeorgenstadt zahlreiche Gesetzesverstöße fest. Bei einem 36-jährigen Thüringer fanden die Beamten am Freitagnachmittag im Rahmen stichprobenartiger Binnengrenzkontrollen insgesamt 40 aus Tschechien stammende Feuerwerkskörper in dessen Rucksack. Da diese über keinerlei Prüfkennzeichnung verfügten, wurden sie sichergestellt und der kostenpflichtigen Vernichtung zugeführt. Gegen den Beschuldigten erging Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Am Abend desselben Tages reagierte ein Drogenschnelltest bei einem 18-jährigen Thüringer positiv. Zwar fand man bei ihm keine Betäubungsmittel, jedoch ein in Deutschland verbotenes Springmesser. Dieses wurde sichergestellt und Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. Gleiches widerfuhr zur selben Zeit einem ebenfalls aus Thüringen stammenden 21-Jährigen. Auch bei ihm ergab ein Drogenschnelltest den Hinweis auf vorangegangenen Drogenkonsum. Die Durchsuchung von dessen Bauchtasche und Rucksack förderte dann ein kleines Waffenarsenal zutage. Darunter befanden sich drei als Taschenlampe getarnte Elektroimpulsgeräte, ein Schlagring, eine Stahlrute, ein Butterflymesser und eine Druckluftpistole ohne erforderliches Prüfzeichen, die einer echten Pistole täuschend echt ähnelt - eine sogenannte Anscheinswaffe. Alle genannten Gegenstände sind in Deutschland verboten und wurden deshalb eingezogen. Auch gegen diesen Beschuldigten erstatteten die Beamten Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Am Nachmittag des Samstages kontrollierten Bundespolizisten einen 17-jährigen Sachsen und fanden in dessen Rucksack drei Feuerwerkskörper ohne Prüfzeichen. Diese stellten sie sicher und zeigten den Beschuldigten wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz an. Am Samstagabend wurde die Bundespolizei an den Bahnhof der Stadt gerufen. Dort hatte es eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Fahrgästen der Erzgebirgsbahn gegeben, bei der eine Bierflasche zu Bruch ging und zwei männliche Personen im Alter von 31 und 35 Jahren verletzt wurden. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen, die derzeit andauern. Einsatzkräfte der gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundes- und Landespolizei fanden am Sonntag bei einem 19-jährigen Vogtländer eine Cliptüte mit knapp 6 Gramm pflanzlicher Substanz - vermutlich Cannabis - und bei einem 26-jährigen Mann auch aus dem Vogtland eine Cliptüte mit reichlich zwei Gramm kristalliner Substanz - wahrscheinlich Crystal. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

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