Bundespolizeiinspektion Leipzig

BPOLI L: Glück im Unglück

Leipzig (ots) - "Glück im Unglück" hatten gestern gleich mehrere Bahnreisende:

Einer Familie aus Argentinien war auf der Fahrt von Berlin nach Dresden ein Rucksack abhanden gekommen. Sie hatten ihn beim Einsteigevorgang wahrscheinlich irgendwo stehen lassen. Gefunden hat ihn ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn im IC von Berlin nach Leipzig und ihn am Hauptbahnhof der Bundespolizei übergeben.

Im Rucksack befanden sich Reiseunterlagen, Pässe, Identitätskarten und Bargeld.

Die Beamten in Leipzig verständigten ihre Kollegen in Dresden. Dort hatte sich die Argentinier mittlerweile gemeldet. Die Familie war eigentlich nach Prag unterwegs.

Sie konnten ihren Rucksack in Leipzig wieder abholen und ihre Urlaubsreise daher fortsetzen. Ohne ihre Pässe wäre eine Weiterreise nach Tschechien nicht möglich gewesen.

Zu den Glücklichen gehörte sicher auch ein Vater, als er seinen Sohn nach kurzzeitiger Trennung endlich wieder in die Arme schließen konnte. Der Junge hatte es nicht rechtzeitig in die S-Bahn am Bahnhof Leipzig Flughafen geschafft, so dass der Zug mit seinem Vater, aber ohne ihn abfuhr.

Der 10-jährige aus Wuppertal wurde durch die Bundespolizei in Obhut genommen und im Spielbereich des Flughafens von den Beamten betreut. Nach ca. 30- minütiger Trennung konnte er seinem Vater wohlbehalten übergeben werden.

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