Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

BPOLI ALB: Altenberger Fahnder eilen von Fall zu Fall

Pirna (ots) - Bundespolizeibeamte stellten am vergangenen Wochenende im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, auf der Bundesautobahn 17 und im Bereich Pirna gleich mehrere Personen fest, welche unerlaubt in das "Schengengebiet" einreisten.

Am 21. März 2014 hatten die Bundespolizeibeamten vom Bundespolizeirevier Breitenau einen Kleinbus von Italien im Visier. Im Fahrzeug befanden sich ein Rumäne, eine Italienerin, ein Ägypter und weitere vier Syrer. Im Ermittlungsverfahren stellte sich heraus, dass der 28-jährige Ägypter die Schleusung mit Hilfe der zwei anderen Europäer organisierte, Die Syrer sollten nach Dänemark gebracht werden. Die Beweislage war so schlüssig, dass der 28-jährige am Folgetag in Untersuchungshaft kam. Die weiteren Ermittlungen zum aktuellen Fall dauern an. Die Bundespolizei hat die Rückführung der geschleusten Personen nach Tschechien durchgeführt.

Fast 24 Stunden später stellten die Fahnder erneut eine kleine Personengruppe, zu Fuß im grenznahen Raum aus Afrika, fest. Weitere sechs Personen aus Afghanistan, vorrangig Kinder und Minderjährige, hatten die Fahnder im Laufe der Nachsuche am Ereignisort noch mit aufgegriffen. Alle Personen wurden durch eine "Schlepperbande" nach Deutschland geschleust und halten die Ermittler weiterhin in Atem. Die Mutter und ihre Kinder stellten ein Schutzersuchen, und sie befinden sich jetzt in einer Aufnahmeeinrichtung in Chemnitz.

12 Stunden später führten die Polizeivollzugsbeamten auf der Bundesautobahn 17 in Breitenau einen bulgarischen Kleintransporter einer Kontrolle zu. Im Fahrzeug befand sich neben den drei Bulgaren (22 Jahren bis 42 Jahren) eine sechsköpfige Familie aus Syrien. Bei zwei Bulgaren erhärtete sich nicht der Verdacht der Einschleusungshandlung, und sie durften weiterreisen. Für die Familie endete die Fahrt in Breitenau bei der Bundespolizei wegen des Verdachtes der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet. Der Schleuser, ein 36-jähriger, übernahm die Familie in Bulgarien, und wollte sie nach Hannover bringen. Der Schleuserlohn in Höhe von 1180 Euro wurde einbehalten. Der 36-jährige Bulgare durfte unter strengen Auflagen den Polizeigewahrsam verlassen. Die Familie wird in naher Zeit den Behörden in Bulgarien übergeben. Ihre Reisedokumente behielt die Bundespolizei bis zur Rückreise solang ein.

Neben der Bekämpfung der irregulären Migration hatten sich die Bundespolizeibeamten auch noch mit drei Drogenschmugglern und weiteren gesuchten Personen, welche zur Verhaftung ausgeschrieben waren, auseinander zu setzten. Somit endete ein erfolgreiches Wochenende bei den Altenberger Fahndern im Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität.

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