Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

BPOLI ALB: Schleusungen nach Schweden und Deutschland unterbunden

Altenberg/ Pirna/ Sebnitz (ots) - Am 09. Januar 2014, in den Nachtstunden, überprüften Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Breitenau einen Geländewagen mit österreichischer Zulassung auf der Bundesautobahn 17 bei Breitenau. Im Fahrzeug befanden sich neben dem Fahrer (35 Jahre) noch weitere drei Personen.

Der 35 jährige Fahrer, mit österreichischem Flüchtlingspass, war auf dem Weg nach Schweden. Bei den Mitfahrern handelte es sich um syrische Staatsangehörige. Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion Altenberg brachten in Erfahrung, dass die drei Männer ein Schutzersuchen für Flüchtlinge in Österreich gestellt hatten. Ferner wurde bekannt, dass die Frauen der Syrer in Schweden sind.

Der Schleuser wird sich in nächster Zeit wegen des Einschleusens von Ausländern vor Gericht verantworten. Weiterhin musste er 1300 Euro Strafe bei der Bundespolizei zahlen. Danach durfte er den Polizeigewahrsam verlassen. Die drei Syrer werden nach Österreich zurückgeschoben.

Zwei Tage später ist Hochbetrieb in den Diensträumen der Altenberger Bundespolizeibeamten. Am Samstag in den Nachtstunden hatten die Fahnder einen Citroen Kleintransporter vom Balkan im Visier. Im Transporter befanden sich 13 Personen aus Serbien, welche unerlaubt nach Deutschland einreisten. Der Fahrer (36 Jahre) wurde verhaftet, da gegen ihn ein nationaler Haftbefehl durch das Amtsgericht Tiergarten vorlag. Der Gesuchte war in der Zwischenzeit untergetaucht und konnte durch Zahlung von 317 Euro bei der Bundespolizei die drohende Hafteinlieferung abwenden.

Bei den Durchsuchungen des Fahrzeuges und der mitgeführten Sachen der Serben wurden Dokumente aufgefunden, welche auf einen beabsichtigten längerfristigen Aufenthalt hindeuteten. Allen Personen wurde das Reiserecht aberkannt und noch am Samstag den tschechischen Behörden überstellt.

Weiterhin mussten am Wochenende über 30 Personen aus Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Tschechien und der Türkei die Bundespolizeibeamten in ihre Diensträume begleiten. Die Personen standen bereits im Polizeifahndungssystem wegen begangener Straftaten im Bundesgebiet oder hatten soeben gegen das Gesetz verstoßen.

Somit endete ein erfolg- und arbeitsreiches Wochenende der Altenberger Bediensteten.

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